Selbstgemacht macht mehr Spaß: Sahnehering

Sahnehering gibts natürlich auch zu kaufen, und bis dato hab ich mir gekaufte Sahneheringe einfach etwas aufgemotzt. Momentan lebe ich allerdings wo, wo man im normalen Supermarkt keine Sahneheringe zu kaufen kriegt. Der Sahnehering vom polnischen Supermarkt ist mir zu wässrig (die anderen dort angebotenen Heringskonserven sind aber ganz apart), doch zum Glück gibt es dort alle Zutaten zum selbermachen. Für eine Portion Hering in Sahnesauce nehme man:

  • 2 Salzheringe, oder das Äquivalent in Matjesfilets
  • 1 EL Essig
  • je nach Größe ½ bis 1 geschmackvollen, leicht säuerlichen Apfel; geschält, entkernt, gewürfelt
  • 1 Zwiebel; der Länge nach geviertelt und in dünne Scheiben geschnitten
  • 2 Gewürzgurken, gewürfelt
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • ½ TL Zucker
  • Dill, nach belieben
  • ⅛ l saure Sahne
  • Milch zum Auffüllen

Salzheringe werden gründlich gewässert. Matjesfilets muss man nur gut abwaschen – es sei denn, die Filets sind zu salzig. In dem Fall muss man auch die Filets wässern.

Das geschnippelte Grünzeug wird mit den Gewürzen und der Sahne vermischt. Mit der Milch stellt man zum einen die gewünschte Konsistenz ein, und zum anderen füllt man soweit auf, dass das Grünzeug nicht trocken ist. Die abgetrockneten Heringe werden unter die Sahne-Gemüsemischung gehoben, und man lässt alles über Nacht im Kühlschrank durchziehen. Gesalzen wird erst am Tisch, da man vorm Durchziehenlassen schlecht abschätzen kann, ob der Salzgehalt vom Fisch so hoch ist, dass die Sahnesauce gleich davon mitgesalzen wird. Serviert wird der Sahnehering natürlich mit Pellkartoffeln.

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