Britische Küche

Der Ruf der britischen Küche ist sehr schlecht – das liegt vor allem daran, dass diejenigen am lautesten über die Gräuel der britischen Küche reden, die noch nie echte einheimische Küche in Großbritannien gegessen haben. Neben Hausmannskost der allersolidesten Sorte bietet die britische Küche adaptierte ausländische Gerichte, gehobene Küche und reichlich und sehr guten Süßkram.

Die Zutaten der britischen Küche unterscheiden sich nicht fundamental von in Deutschland verbreiteten Zutaten. Einzig Clotted Cream und eine bestimmte Art Rückenspeck fürs Frühstück sind hierzulande kaum zu bekommen – da beides gekühlt werden muss, kann man sich das nicht einmal aus dem Urlaub mitbringen. Malzessig kann man sich aus dem Urlaub mitbringen; als Ersatz kann man auch Weinessig (nicht aber weißen Balsamico!) verwenden. Und dann enthalten die britischen Teebeutel doppelt so viel Tee wie deutsche Beutel und bieten dem Tee mehr Platz (und es gibt sie im 160er-Pack), aber da kann man sich mit loser irischer Mischung in entsprechender Dosierung behelfen.

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