Sonntag, 15. März 2009

Chinesisches Stärkegel

Den richtigen Namen der folgenden Speise weiß ich leider nicht - da muss ich nochmal bei meiner chinesischen Freundin nachfragen - aber das hindert mich nicht daran, das Rezept trotzdem aufzuschreiben. Es handelt sich um eine einfache Zwischenmahlzeit, die Zutaten sind lediglich Mungbohnenstärke, Wasser und etwas Salz.

Auf einen Teil Mungbohnenstärke kommen sechs Teile Wasser. Die Mungbohnenstärke wird in einem Teil Wasser dispergiert und leicht gesalzen (da das Stärkemehl viehisch staubt, sollte man sich dabei tunlichst von offenen Flammen und anderen Zündquellen fernhalten!). Derweil werden die restlichen fünf Teile Wasser aufgekocht, anschließend lässt man das Wasser auf etwa 70°C abkühlen. Nun wird die Stärke-Dispersion vorsichtig ins heiße Wasser gerührt und ca. 10 Minuten lang bei niedriger bis mittlerer Stufe gekocht (dabei hin und wieder umrühren). Zum Abkühlen wird die Gelmasse in eine Glas- oder Keramikschüssel geschüttet. Der Abkühlprozess dauert mehrere Stunden, dabei wird das Gel milchig weiß. Die Konsistenz ist deutlich fester als beim Wackelpudding. Die Aufbewahrung muss im Kühlschrank erfolgen, das Gelee sollte aber spätestens am folgenden Tag aufgegessen werden, da es sonst mit der Zeit zäh wird.

Klassisch wird das Gelee mit reichlich Chilipaste in Öl (gibts im Asialaden) oder mit Essig genossen. Das Chiliöl kann man noch mit Kräutern tunen, besonders Basilikum, Koriander und/oder Minze bieten sich an. Der Essig kann - nicht mehr ganz so klassisch - als Essigsirup serviert werden. In kalten Gerichten kann man Mozzarella teilweise durch das Stärkegel ersetzen.

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Dienstag, 4. November 2008

Zubereitung von Fertig-Couscous

Fertig-Couscous macht sich überall dort wunderbar, wo man sonst Krümelreis (den ich nicht besonders mag) einsetzt. Pro Person benötigt man eine knappe halbe Tasse Couscous, etwas mehr als eine halbe Tasse Wasser sowie eine Gabel zum Rühren. Man kann entweder einfach Wasser im Wasserkocher kochen und über den Couscous-Grieß gießen und dann alles ziehen lassen, bis das Couscous die gewünschte Konsistenz erreicht hat, oder man macht es im Topf. Das hat den vorteil, dass man die Kochflüssigkeit würzen kann. Da Couscous wahnsinnig schnell am Topfboden festhängt, sollte man einen Topf mit dickem Boden nehmen, der gleichmäßiger und langsamer heiß wird. Ich habe die besten Erfahrungen mit Email-Töpfen gemacht.

Das Wasser wird gesalzen - man kann statt Salz auch Instant-(Gemüse-)Brühe nehmen - und zum Kochen gebracht. Der Topf wird zum Einrühren des Couscous kurz von der Flamme genommen und anschließend zum Aufkochen wieder auf die Flamme gestellt (rühren!). Wenn der Couscous nach kurzer Zeit den größten Teil der Wassers aufgesogen hat (weiterrühren!), wird der Topf wieder von der Flamme genommen und zugedeckt (nichtsdestotrotz zwischendurch immer mal wieder umrühren). Nach wenigen Minuten ist der Couscous fertig gequollen - hier sollte man am besten kosten, um den richtigen Zeitpunkt abzupassen. Zum Schluss kann man Butter zufügen.

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