Freitag, 22. Januar 2016

Lángos

Lángos bekommt man nicht nur auf Jahrmärkten, man kann diese Brote auch einfach selber machen. Man nehme für 6 Brote:

  • 500 g Mehl
  • 300 ml Flüssigkeit – Milch oder ein Gemisch aus Milch und Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • ½ TL Salz
  • Fett zum Ausbacken

Mehl, Salz und Trockenhefe werden miteinander vermischt. Dann wird die Flüssigkeit zugegeben und man knetet einen Teig daraus. Dieser muss mindestens eine Stunde gehen. Wenn der Teig gegangen ist, teilt man ihn – am besten mit eingeölten Händen – in 6 Klumpen. Für je ein Brot nimmt man einen Klumpen und zieht ihn mit den Händen auseinander, bis der Fladen etwa die Größe von einem Abendbrotteller hat. Der Fladen wird in heißem Fett (Temperatur 160 bis 180 °C, schätz ich mal) von beiden Seiten ausgebacken. Da das natürlich ein bisschen dauert, empfiehlt es sich, die fertigen Fladen im Ofen warmzuhalten, damit man dann alle 6 Brote gleichzeitig belegen kann. Mindestens werden die Fladen mit Knoblauchöl bestrichen (hierfür ein bisschen Knoblauch fein hacken und in etwas Öl durchziehen lassen). Lángos kann aber auch mit Sauerrahm, Reibekäse oder gewürfeltem Schinken belegt werden.

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Sonntag, 24. November 2013

Tacos

Tacos sind ein beliebtes Gericht im Südwesten der USA. Die Varianten sind schier unendlich. Die hier präsentierte Zusammenstellung ist gewissermaßen die Konsensvariante. Man nehme für 3 Personen:

  • 1 12er-Pack Taco-Shells, alternativ 3 frische Frybreads
  • ½ Pfund Rinderhack
  • Frijoles Refritos auf Basis von ½ Tasse Bohnen
  • 1 bis 2 eher kleine Tomaten, gewürfelt
  • ca. ¼ Kopf Salat, in Streifen geschnitten
  • 200 g Reibekäse
  • Schmand
  • Chilisauce, alternativ irgend so eine fertige Taco-Sauce

Die Taco-Shells werden nach Anweisung im Ofen erwärmt. Das Rinderhack wird gewürzt – z.B. mit 1 EL Chili-Würze oder einfach nur NuMex-Chilipulver – und angebraten (man kann das Hackfleisch auch vorkochen). Die Frijoles Refritos und die Chilisauce werden, so sie denn nicht frisch zubereitet werden, aufgewärmt. Die Zutaten werden nun nach Belieben in die warmen Taco-Shells geschichtet (oder für Indian Tacos aufs Frybread geladen) und über einem möglichst großen Teller genossen.

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Donnerstag, 31. Oktober 2013

Käse-Enchiladas

Enchiladas sind gefüllte Tortillas, die mit einer Chilisauce serviert werden oder anderweitig Chili enthalten. Eigentlich nimmt man dafür Maistortillas, aber die bekommt man hierzulande recht schwer. Stattdessen muss man halt Weizentortillas nehmen. In der Regel werden Enchiladas gerollt, in New Mexico dagegen schichtet man Füllung und Tortillas und erhält am Ende einen kleinen Stapel. Da das weniger fummelig ist, bevorzuge ich diese Variante. Man nehme pro Person:

Die Tortillas werden auf entweder auf einem großen und einigermaßen tiefen Teller oder in einer unbeschichteten Kuchenform geschichtet. Die Chilisauce wird in vier Portionchen geteilt, Käse und Zwiebel in je 3. Zuunterst wird Chilisauce in die Form/auf den Teller gegeben. Darauf wird die erste Tortilla gelegt. Auf der Tortilla werden je ein Portiönchen Sauce, Käse und Zwiebel verteilt. Die fertigen Enchiladas werden bei 180 °C im Ofen überbacken, bis der Käse schmilzt. Die fertigen Enchiladas werden mit ein wenig Salat und einem Spiegelei dekoriert.

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Burritos

Burritos sind ein sehr simples Essen – in der allereinfachsten Variante bestehen sie nur aus Weizenmehl-Tortillas gefüllt mit Frijoles Refritos. Die hier vorgestellte Variante ist deutlich reichhaltiger. Man nehme für 3 Burritos:

  • 3 Weizenmehltortillas – die kleineren Tortillas mit 15–20 cm Durchmesser, nicht diese riesigen Wrap-Tortillas
  • für die Füllung:
    • Variante 1 (die Standardvariante): Frijoles Refritos auf Basis von ½ Tasse getrockneter Bohnen
    • Variante 2: nur die halbe Portion Frijoles Refritos und dazu 150 g gebratenes Hackfleisch
    • Variante 3: ½ Pfund gebratenes Hackfleisch
  • ½ kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 50–100 g Reibekäse (Menge je nachdem, ob man den Käse auch in die Burritos füllen will; bevorzugt mit hohem Cheddaranteil)
  • ¼ l Chilisauce

Die Füllung wird erhitzt und ggf. abgeschmeckt. Damit die Tortillas gerollt werden können, werden sie kurz erwärmt – entweder für 30 s in der Mikrowelle oder im Ofen. Die heiße Füllung wird auf den Tortillas verteilt. Darauf wird noch ein bisschen Zwiebel drapiert und wenn gewünscht, kann man auch Reibekäse auf die Füllung streuen, bevor die Burritos gerollt werden. Wenn man möchte, kann man die Burritos jetzt schon so essen, viel besser schmeckt es aber, wenn man die Burritos noch in Chilisauce ertränkt und überbäckt. Dafür werden die Burritos in eine gefettete Auflaufform befördert, mit der Sauce übergossen, mit dem restlichen Käse bestreut und im vorgeheiztem Backofen bei 180 °C gebacken.

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Samstag, 29. Oktober 2011

Pizza Capricciosa

Capricciosa ist mein liebster Pizzabelag, da ich Artischocken sehr mag. Für ein ganzes Blech nehme man:1

  • 1 Dose Pizzatomaten
  • 1 Kugel (Büffel-)Mozzarella, in feine Scheibchen geschnitten
  • 2 Scheiben Kochschinken
  • knapp 2 handvoll Champis, in Scheiben
  • etwa 1 Dutzend eingelegte Artischockenherzspalten, längs halbiert

Die Pizzatomaten müssen etwas abtropfen. Da sie Sauce enthalten, die natürlich erhalten bleiben soll, legt man hierfür ein Sieb mit einem Küchentuch aus und gibt die Pizzatomaten darauf. Wenn das meiste Wasser raus ist, werden die Pizzatomaten auf dem Teig verteilt. Die Pilze werden in Fett mit etwas Knoblauch gedünstet, bevor sie auf der Pizza verteilt werden. Die restlichen Zutaten können roh auf die Pizza gebracht werden. Die Mozzarella muss nicht die ganze Pizza bedecken, da sie von selbst breitläuft (zumindest die Büffelmozzarella tut das, ich übernehme keine Garantie, dass Kuhmilchgummikugeln dasselbe machen). Die Pizza wird dann bei 200 °C im Ofen gebacken, bis der Käse goldbraun wird ist und Blasen schlägt und die Tomaten köcheln.

  1. Als Einzelperson lohnt es sich für mich nicht, Pizzateig zu machen (zumal ich in der Stadt sowieso keine Frischhefe kriege), daher wird hier zumindest in absehbarer Zeit kein Rezept für Pizzateig stehen. []

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Montag, 24. Oktober 2011

Mitbewohnerins Flammkuchen

Am besten isst man Flammkuchen natürlich in den Herkunftsregionen, allein schon, weil die dortigen Gaststätten über die richtigen Öfen verfügen. Man kann aber dennoch einen Versuch zu Hause wagen. Man nehme pro Blech:

  • 125 ml Wasser
  • 2 EL Öl
  • mindestens 200 g Mehl

Für den Belag (ergibt einen relativ dichten Belag):

  • 200 g Crème fraîche
  • 1 kleine bis mittlere Zwiebel, gewürfelt
  • 150 g Speckwürfel
  • falls gewünscht: bis zu 200 g Reibekäse

Der Teig wird aus Wasser, Öl und Mehl zusammengerührt. Er muss eine recht dicke Konsistenz erreichen, weshalb ggf. mehr Mehl zugefügt werden muss. Der fertige Teig wird gleichmäßig auf einem Backblech ausgerollt. Darauf wird die Crème fraîche verstrichen und Zwiebel, Speck und Käse verteilt. Bei 200 °C gart der Flammkuchen, bis er einen angenehmen gold-braunen Farbton erreicht hat.

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