Cà ri gà

Cà ri gà, oder vietnamesisches Hühnchencurry, steht geschmacklich zwischen dem thailändischen und – durch die Verwendung von Currypulver – dem englischen Hähnchencurry. Für zwei Portionen nehme man:

  • 350 g Hühnchenfleisch ohne Knochen, in gulaschgroße Stücke geschnitten
  • ¾ EL + ½ EL scharfes Currypulver
  • 2 getrocknete lange Chillis, eingeweicht
  • 1 TL grobes Salz
  • 2 große Schalotten, möglichst im Mixer gehäckselt
  • 1 kleiner Stengel Zitronengras, gehackt
  • 2 fingerbreit Ingwer, grob gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • 2 EL Öl
  • 1 halbe Zimtstange
  • 1 kleines indisches Lorbeerblatt
  • 1 große Zwiebel, geachtelt
  • 1 Tomate, recht fein gehackt
  • 3 neue Kartoffeln, in mitteldicke Scheiben geschnitten
  • 1 Möhre, in mitteldicke Scheiben geschnitten
  • ½ EL Fischsauce
  • ½ TL Zucker, möglichst brauner Zucker
  • ¼ l Wasser
  • ½ Dose Kokosmilch
  • ggf. etwas Mehlschwitze
  • Koriandergrün, Basilikum
  • 1 großen Mörser

Die ersten ¾ EL Currypulver werden in das Hähnchenfleisch gerieben. Das Fleisch zieht etwa zwei Stunden im Kühlschrank.

Die abgetropften Chillis werden in einem schön großen Mörser mit dem Salz zerrieben (mit dem groben Salz lässt sich die Haut der Chillis leichter zerreiben). Dann fügt man Zitronengras, Knobi, Ingwer und den Rest vom Currypulver zu und zerreibt alles zu einer Paste. Zuletzt kommen die Schalotten dazu – da das ziemlich viele Schalotten sind verglichen mit dem Rest der Paste, sollten sie am besten schon recht klein zerhäckselt sein, damit man sie gut in die Paste reiben kann. Diese Paste ist flüssiger als für thailändisches Curry.

Das Fett wird in einem Topf oder einem Wok erhitzt. Wenn es schön heiß ist, gibt man Zimt und das Lorbeerblatt hinzu. Wenn sich der Zimt entrollt, kommt wie Zwiebel in den Topf und wird gebräunt. Anschließend gibt man die Currypaste zu und kocht sie gut durch. Dann wird die gehackte Tomate in den Topf gegeben und zu Pampe zerkocht. Danach kommt das Fleisch in den Topf und wird bei mittlerer Hitze für ein paar Minuten erhitzt, bis es äußerlich nicht mehr roh ist. Dann kommen alle restlichen Zutaten bis auf die Kokosmilch und die Kräuter hinzu. Man kocht nun, bis Fleisch und Gemüse durch sind. Zum Schluss rührt man die Kokosmilch unter, kocht auf und schmeckt ab. Wenn das Curry zu dünn geraten ist, dickt man ein bisschen an. Vorm Servieren gibt man die Kräuter hinzu.

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