Böhmische Butterplätzchen

Die eine Hälfte meiner Familie stammmt aus Böhmen, weshalb bei mir ab und an die böhmischen Gene durchkommen. Daher gab es bei der diesjährigen Weihnachtsbackaktion auch böhmisches Buttergebäck. Man nehme für etwa 25–30 Plätzchen (da die Plätzchen zweistöckig sind, entspricht das zwei Blechen):

  • 250 g Mehl
  • 4 EL Zucker
  • 140 g Butter
  • 2 Eigelb
  • 1 EL Milch
  • eine Prise Salz
  • Himbeermarmelade

Alle Zutaten (bis auf die Himbeermarmelade) werden zu einem festen, glatten Teig verarbeitet, der anschließend eine Stunde ruht. Nach nochmaligem Durchkneten wird er dünn auf einem unbemehlten Brett ausgerollt – etwas dünner, als man Plätzchenteig normalerweise ausrollen würde, denn die zweistöckigen Plätzchen sollen ja nicht zu dick werden. Aus diesem Teig werden runde Teiglinge mit 4 bis 5 cm Durchmesser ausgestochen. Bei jeweils der Hälfte der Rohlinge wird in der Mitte ein Loch von etwa anderthalb bis zwei Zentimeter Durchmesser ausgestochen. Es ist darauf zu achten, dass es für jeden Rohling ohne Loch einen Rohling mit Loch gibt. Die Plätzchen werden bei 180 °C goldgelb gebacken. Wenn sie abgekühlt sind, werden die lochlosen Plätzchen mit Himbeermarmelade bestrichen und ein Plätzchen mit Loch darauf gesetzt.

Man kann die Plätzchen prinzipiell gleich essen, aber besser ist es, wenn bis zu eine Woche wartet, bevor man sie probiert. Dann wird die Marmelade fester und die Plätzchen fallen nicht auseinander, und die Konsistenz der Plätzchen wird auch besser. Die Plätzchen werden dafür in einem kühleren Raum in einer Dose aufbewahrt, deren Deckel nicht ganz fest schließt, oder den man alternativ blockiert, sodass ein kleiner Spalt zwischen Deckel und Dose entsteht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1269 x gelesen.

Kommentieren



sid, Dienstag, 9. Dezember 2014, 23:01
Ohja : ))