Donnerstag, 9. März 2017

Porree-Käsesuppe

Käsesuppe ist oft das Mittel der Wahl, wenn größere Menschenmengen verköstigt werden sollen. Ein kulinarischer Höhenflug ist dementsprechend davon nicht zu erwarten, sondern eher eine Konsenssuppe, die keinem weh tut. Daraus ergibt sich auch eine gewisse Variation der Zutaten. Man nehme für zwei Portionen:

  • 1 Stange Porree in Scheiben
  • 1 kleine handvoll Champis in Scheiben
  • optional: 100 g Hackfleisch
  • entweder: 1 Dose Condensed Cream of Mushroom und 300 ml Milch
  • oder: 1 Dose Champignoncremesuppe und 200 ml Milch
  • 200 ml Brühe
  • 150 g Schmelzkäse
  • Pfeffer, Muskat, ggf. Salz

Poree, Champis und ggf. das Fleisch werden in etwas Fett scharf angebraten. Dann wird mit der Brühe abgelöscht. Danach werden die Cream of Mushroom bzw. Pilzsuppe und die Milch zugegossen. Nun kocht man kurz auf. Bevor man den Käse zugibt, nimmt man etwas Flüssigkeit ab, in der der Käse verquirlt wird. Der verquirlte Käse wird nun der Suppe zugegeben, die jetzt nicht mehr kochen darf. Zuletzt wird mit Pfeffer und Muskat sowie ggf. Salz abgeschmeckt.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Mittwoch, 30. Dezember 2015

Erbsensüppchen

Erbsensüppchen als Vorsuppe wird ein wenig anders gekocht als Erbseneintopf. Man nehme für drei Personen:

  • ½ Tasse Schälerbsen (entspricht etwa 100 g)
  • 1 Stück Möhre von etwa 5 cm Länge, grob geschnitten
  • reichlich ½ l Wasser
  • ¼ Brühe
  • Milch

Die Erbsen und die grob geschnittene Möhre werden etwa eine Stunde lang – zuerst offen, später zugedeckt und auf niedrigerer Stufe – gekocht. Dann wird die Brühe zugegeben und auf niedriger Stufe eine weitere Stunde gekocht. Anschließend wird mit Milch auf etwa 700 ml aufgefüllt und alles püriert. Zum Schluss schmeckt man mit Salz und Pfeffer ab.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Freitag, 29. März 2013

Tom Kha Gai

Normalerweise übernehme ich selten Rezepte unverändert – entweder verändere ich Art oder Menge mancher Zutaten oder manche Zubereitungsschritte oder auch nur die Portionsgröße. Das Rezept für Tom Kha Gai von der Zeit ist aber so lecker, dass es praktisch keiner Veränderung bedarf. Zwei Hinweise nur: Das Zitronengras sollte besser ganz belassen werden (ggf. also Strunk und Grün entfernen) und dafür mit einem Hammer oder ähnlichem geklopft werden, sodass es dann zwar noch seine Form hält, aber etwas ramponiert aussieht. Durch das Klopfen gibt das Zitronengras trotzdem seinen Geschmack an die Suppe, kann aber nachträglich deutlich leichter entfernt werden. Zum anderen ist die angegebene Menge für 4 Personen nur dann ausreichend, wenn man die Suppe als Vorspeise oder kleine Mahlzeit isst. Für eine Hauptmahlzeit empfiehlt sich die Verdoppelung der angegebenen Menge.

Permalink (3 Kommentare)   Kommentieren

 


Sonntag, 23. September 2012

Kastaniensuppe

Kastaniensuppe lässt sich mit vorgekochten Kastanien ziemlich unkompliziert machen. Von 200 g vorgekochten Kastanien wird als Hauptspeise eine Person satt (was dann aber eine sehr süße Hauptspeise ist), als Vorspeise reicht die Suppe problemlos für zwei Personen.

Die vorgekochten Kastanien werden mit Gemüsebrühe bedeckt aufgekocht, bis sie richtig weich sind. Dann wird die Brühe mit den Kastanien durch ein Haarsieb gestrichen. Die entstandene dicke Pampe wird mit Brühe verdünnt, bis die gewünschte Konsistenz erreicht wird (insgesamt benötigt man etwa 400 bis 500 ml Brühe). Nach dem erneuten Aufkochen wird abgeschmeckt und falls gewünscht noch etwas Sahne darauf drapiert.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Sonntag, 19. August 2012

Indische Tomatensuppe

Dieses Rezept ist eine indische Version der klassischen Tomatensuppe. Man nehme für eine Person als Abendbrot oder für zwei Personen als Vorspeise:

  • 10 Pfefferkörner
  • 1 Kardamomkapsel
  • ein kleines Lorbeerblatt
  • 2 fingerbreit Zimt
  • 300 g Tomaten, ohne Stietz
  • 1 kleine Zwiebel, grob gehackt
  • ½ TL Salz
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1 Stich Butter
  • 1 TL scharfes Currypulver
  • 2 Spinatpflanzen, geputzt und grob zerrupft
  • 1 EL Sahne

Tomaten, Brühe, Zwiebel und Salz werden zusammen mit den Gewürzen, die man am besten in ein Teeei oder ein Teesäckchen füllt, zum kochen gebracht. Wenn die Tomaten langsam weich werden, wird in einem anderen Topf die Butter geschmolzen. Darin wird das Currypulver angeschwitzt und anschließend der Spinat kurz gedünstet, bis er zerfällt. Dieser Topf wird von der Flamme genommen und es wird ein feines Sieb aufgesetzt, durch das die Tomatenmasse gestrichen wird. Anschließend wird die Suppe nochmals aufgekocht und schließlich die Sahne untergerührt.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Donnerstag, 7. Juni 2012

Klassische Tomatensuppe

Das folgende Tomatensaucenrezept ist nicht italienisch, sondern stammt aus der klassischen gehobenen Küche. Man nehme für eine Person als Abendbrot oder für zwei Personen als Vorspeise:

  • 250–300 g gute Tomaten, entstiezt und gewürfelt (bei sehr wässrigen Tomaten muss der Glibber mit den Kernen entfernt werden)
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • drei fingerbreit Möhre, fein gescheibt oder gestiftelt
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • Butter
  • 1 gehäufter EL Mehl
  • ½ Lorbeerblatt
  • 1 Prise Muskat
  • 1 Prise Zucker
  • Salz und Pfeffer
  • Schmand oder ein anderes Sahneprodukt, das einigermaßen die Form hält

Zwiebel und Möhre werden in einem Stich Butter abgeschwitzt, bis die Zwiebel glasig ist. Dann wird das Mehl dazugegeben und ebenfalls angeschwitzt. Wenn dies soweit ist, wird mit Brühe abgelöscht und umgerührt. Anschließend kommen alle restlichen Zutaten bis auf den Schmand dazu. Die Suppe muss nun solange köcheln bis sich die Tomaten vollständig in der Flüssigkeit aufgelöst haben, was gut und gerne eine halbe Stunde dauert (wenn man Pech hat, sieht das Ergebnis nicht tiefrot, sondern eher nach Babynahrung aus – prinzipiell könnte man dem Abhilfe schaffen, indem man etwas Tomatenmark untermischt, was aber den Geschmack leicht negativ beeinflusst). Danach wird die Suppe durchs Sieb gestrichen, nochmals aufgekocht und abgeschmeckt. In der Suppentasse wird auf der Suppe das Sahneprodukt nach Wahl drapiert.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Sonntag, 3. Juni 2012

Spargelsüppchen

Man koche Spargelreste (Schalen, holzige Enden, unbrauchbare Stangen...), eventuell zusammen mit etwas Knoblauch, gründlich in der geringstmöglichen Menge Wasser aus – oder noch besser, in Spargelkochwasser, das man sich aufgehoben hat. Gebunden wird die Suppe mit Stärke, die entweder in Wasser oder Milch verquirlt ist. Abgeschmeckt wird die Suppe ggf. mit Salz (bei der Verwendung von Spargelkochwasser kann es sein, dass man kein weiteres Salz zusetzen muss) sowie mit Quatre Épices (ersatzweise Pfeffer) und entweder ein bisschen Schmand oder ein paar Tropfen frisch gepresstem Zitronensaft.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Freitag, 28. Oktober 2011

Turbosuppe

Turbosuppe ist etwas, wenn es ganz schnell gehen soll, aber trotzdem ein bisschen Grünzeug im Essen sein soll. Hierfür wird suppengeeignetes Gemüse (Karotte, Paprika, Champis, Kohlrabi…, kann auch schon etwas weich und schrumpelig sein) in kleine Würfelchen geschnitten – etwa so viel, dass der Suppenteller mit einer Monolage Gemüse bedeckt ist. Über das Gemüse wird entweder Instantbrühe gekrümelt, oder besser Brühenpaste verteilt. Eine Suppentasse oder ein normaler Suppenteller fasst normalerweise einen Viertelliter (mit etwas Luft nach oben), größere Suppenschalen oder ein bis zum Stehkragen gefüllter Suppenteller können einen halben Liter Flüssigkeit fassen. Ausgehend davon wird die Menge der Instantbrühe bzw. Brühenpaste bemessen. Das Wasser für die Suppe wird im Wasserkocher gekocht und noch kochend über das Grünzeug gegossen. Kurz darauf kann die Suppe gegessen werden.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren