Zum Ende der Ära des zweiten Doctors stehen die wichtigsten Eckpfeiler der Doctor-Who-Mythologie. Das Konzept der Regeneration wurde schon eher eingeführt und in der letzten Folge des Doctors wird erstmals das Volk des Doctors, die Time Lords, benannt.
Der zweite Doctor ist deutlich weniger grummelig als der erste Doctor. Er erweckt bewusst einen durch und durch harmlosen Eindruck, weshalb er leicht unterschätzt werden kann. Sein dienstältester Companion, der bei allen außer einer Folge dabei war, ist der Schotte Jamie. Er stieß in der Schlacht von Culloden in der (verlorenen) Folge The Highlanders zum TARDIS-Team. Jamie fehlt zwar das technische Verständnis für neumodische Errungenschaften, aber davon lässt er sich nicht unterkriegen. Weiblichen Companions gegenüber entwickelt er einen Beschützerinstinkt, der zwar oft gar nicht nötig ist, Jamie aber umso liebenswerter macht. Neben Jamie hat der 2. Doctor noch einige andere Companions. In der fünften Staffel ist Zoe zweiter Companion, die vom Doctor im 21. Jahrhundert aufgegabelt wurde. Sie tut sich vor allem durch ihre Intelligenz und ihr exzellentes Gedächtnis hervor. Beide Companions werden in The War Games wieder in ihre Zeit zurückgeschickt und ihre Erinnerungen an den Doctor werden gelöscht.
Die 6. Staffel ist die einzige Staffel des zweiten Doctors in der die Mehrzahl der Folgen vollständig vorliegt. Insbesondere bei The War Games ist das ein wahrer Glücksfall, da dieser Zehnteiler zum besten zählt, was Doctor Who zu bieten hat.
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
Mit dem 4. Doctor erreichte Doctor Who einen vorläufigen Höhepunkt der Popularität. Tom Baker ist bis heute der Doctor-Darsteller, der den Doctor über die längste Zeit kontinuierlich dargestellt hat, nämlich über sieben Jahre1, und gilt vielen als Lieblingsdoctor aus der klassischen Serie. Einer der script editors dieser Zeit war Douglas Adams, bevor er sich zunehmend auf seine Hitchhiker-Serie konzentrierte.
Das auffälligste Merkmal des 4. Doctors ist sein langer Schal – der Legende nach wurde der Frau, die den Schal stricken sollte, ohne Längenvorgabe die Wolle in die Hand gedrückt und sie strickte, bis die Wolle alle war. Der 4. Doctor ist wahrscheinlich der exzentrischste aller Doctoren. Trotz seiner langen Dienstzeit hat er nur relativ wenige Companions. Anfangs reist er mit Sarah Jane, die vorher bereits Companion des 3. Doctors war, und Harry Sullivan. Sarahs Nachfolgerin ist Leela, die aus einer steinzeitartigen Kultur stammt. Später wird ihm Romana zur Seite gestellt, die ebenfalls ein Time Lord ist und zwischenzeitlich regeneriert. Relativ kurz vor seiner Regeneration wird wieder voll in der TARDIS, dann werden nämlich nach und nach Adric, Nyssa und Tegan Mitglieder der TARDIS-Besatzung.
Zur Auswertung der einzelnen Folgen
Nach und nach werde ich mir einige weitere ausgewählte Folgen des 4. Doctors zulegen; dies wird allerdings nur in unregelmäßigen Abständen geschehen und sich über eine lange Zeit hinziehen.
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
Sahnecurry ist ein sehr mildes, aber auch sehr schmackhaftes Curry. Die Sauce ist nicht ganz so sämig wie beim Korma, was daran liegt, dass hier keine Mandeln zugesetzt werden, dafür ist die Sauce sehr cremig. Man nehme pro Person:
- 1 Hühnerbrust, gewürfelt
- ½ TL Kreuzkümmel, frisch gemahlen
- ½ TL Kreuzkümmel, frisch gemahlen
- 1 Msp. Chilipulver
- 1 Msp. Kurkuma
- Pfeffer, frisch gemahlen
- 2 kleine Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 fingerbreit Ingwer, fein gehackt
- 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
- 1 mittelgroße Tomate, gehäutet, gewürfelt
- 1 EL Joghurt
- 1½ EL Schmand
- Garam Masala
Das Huhn wird mit einer Prise Salz und der Hälfte der gemahlenen Gewürze für eine Stunde trocken mariniert. Wenn die Stunde um ist, wird es in reichlich heißem Öl gebräunt. Anschließend wird es aus der Pfanne genommen und warm aufbewahrt.
In der eben benutzte Pfanne werden die Zwiebeln angebraten. Wenn sie braun werden, werden Knobi und Ingwer zugefügt. Wenn es zur kräftigen Geruchsentwicklung kommt, wird die restliche Hälfte der Gewürze zugegeben, die ebenfalls bis zur Geruschentwicklung angeschwitzt werden. Dann kommt die Tomate in die Pfanne. Sobald die Tomatenstücke anfangen, zu zerfallen, wird der Joghurt untergerührt. Wenn der Joghurt von der Sauce aufgenommen wurde, werden die Hühnerstücke wieder in die Pfanne befördert und gesalzen. Es wird mit soviel Wasser angegossen, dass der Pfannenboden gut bedeckt ist. Wenn das Huhn durch ist, wird noch der Schmand untergerührt und mit Garam Masala abgeschmeckt und die Sauce ggf. noch etwas eingedickt.
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
Pilzpilaw ist, wenn man so will, die Antwort Asiens auf Pilzrisotto. Damit der Pilzgeschmack voll zum Ausdruck kommt, wird diesmal nur eine minimale Menge an Gewürzen zugesetzt, man tut deshalb gut daran, etwas Zwiebel, Ingwer und Knoblauch bei anderen Gerichten beiseite zu legen, um sie später für dieses Essen zu verwenden. Man nehme pro Person:
- ½ Tasse Basmatireis (oder anderen guten Langkornreis)
- knapp 3/4 Tasse Wasser
- ½ kleine Knoblauchzehe, fein gehackt
- 1 Msp. geriebenen Ingwer
- 1 TL fein gehackte Zwiebel
- 1 handvoll Pilze
- Garam Masala nach belieben
- 1 Topf mit gut schließendem Deckel
Der Reis wird gründlich gewaschen und anschließend, während man die Pilze in Scheibchen schneidet, gewässert.
Zwiebel und Knobi werden in heißem Fett gebräunt. Dann folgen die Champis, die ebenfalls kurz und scharf angebraten werden. Schließlich werden Reis, Ingwer und nach Wunsch Garam Masala zugefügt. Der Reis wird so lange im Topf angeschwitzt, bis er leicht glasig wird. Sodann wird das Wasser angegossen. Nach dem Aufkochen wird auf die schwächstmögliche Stufe gedreht und der Reis wird im zugedeckten Topf 25 Minuten gekocht. Dabei darf man auf keinen Fall den Deckel heben, da der Reis überwiegend im eigenen Dampf gart, und der ist weg, wenn der Deckel gelüftet wird.
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
Die Zubereitung von Saucen für Schweinemedaillons funktioniert eigentlich immer nach dem gleichen Prinzip: Fleisch anbraten, herausnehmen, Bratenflüssigkeit kalt ablöschen, angießen, Sauce verfeinern. Für Spargelsauce ist das Vorgehen wie folgt:
Die gewünschte Menge Schweinefilet wird quer in zwei- bis dreifingerdicke Medaillons geschnitten. Diese Medaillons werden bei großer Hitze von beiden Seiten in Butter angebraten und anschließend bei etwas geringerer Hitze soweit gegart, bis sie so weit sind, wie man sie haben möchte. Dann werden die Medaillons aus der Pfanne genommen und warm aufbewahrt. Wenn man möchte, kann man etwas Zwiebel im Bratfett braten. So oder so, die Bratflüssigkeit wird anschließend mit etwas Mehl bestäubt – als Faustregel benötigt man für einen Viertelliter Flüssigkeit einen knappen Esslöffel Mehl –, welches kurz angeschwitzt wird. Dann wird mit etwas Weißwein abgelöscht und, wenn der Alkohol verdampft ist, mit Spargelwasser angegossen – entweder hat man den Spargel bereits fertiggekocht und hebt das Spargelwasser dafür auf, oder man schöpft kurzerhand etwas Wasser vom kochenden Spargel ab (dann muss man allerdings drauf achten, dass der Spargel trotzdem in Ruhe weiterkochen kann). Die Sauce wird glattgerührt, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und zum Schluss mit etwas Schmand verfeinert.
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
In der dritten Staffel von Cabin Pressure wurde uns das wunderbare Spiel Yellow Car vorgestellt. Da das versammelte Cabin-Pressure-Fandom seitdem einige Fragen zu diesem Spiel hatte, hat John Finnemore Arthur Shappey nun eine idiotensichere Erklärung dieses Spiels veröffentlicht.
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
In der 4. Staffel begann und endete mit den Daleks, in der 5. Staffel kommt den Cybermen diese Ehre zu. Einige wiederkehrende Monster werden hier eingeführt und vor allem lernen wie in dieser Staffel Alistair Gordon Lethbridge-Stewart (hier noch ohne UNIT) kennen.
Der zweite Doctor ist deutlich weniger grummelig als der erste Doctor. Er erweckt bewusst einen durch und durch harmlosen Eindruck, weshalb er leicht unterschätzt werden kann. Sein dienstältester Companion, der bei allen außer einer Folge dabei ist, ist der Schotte Jamie. Er stößt in der Schlacht von Culloden in der (verlorenen) Folge The Highlanders zum TARDIS-Team und reist mit dem 2. Doctor bis zur Regeneration. Jamie fehlt zwar das technische Verständnis für neumodische Errungenschaften, aber davon lässt er sich nicht unterkriegen. Er ist außerdem furchtbar liebenswert. Weiblichen Companions gegenüber entwickelt er einen Beschützerinstinkt, der zwar oft gar nicht nötig ist, Jamie aber umso liebenswerter macht. Neben Jamie hat der 2. Doctor noch einige andere Companions. Von der letzten Folge der vorherigen Staffel an, The Evil of the Daleks, bis zu Fury from the Deep (kurz vor Ende der fünften Staffel) gehört Victoria zur TARDIS-Besatzung, die aus viktorianischen Zeiten stammt. In der letzten Folge, The Wheel in Space, stößt Zoe Heriot zum TARDIS-Team.
Leider sind gerade die Episoden vom zweiten Doctor in besonderem Maße von den Löschungen betroffen, über die Hälfte aller Teilepisoden sind unwiederbringlich verloren. In der 5. Staffel sieht es immerhin schon besser aus als in der 4. Staffel – nur noch eine Folge ist gänzlich verloren, und es gibt mit The Tomb of the Cybermen sogar ein Serial, das vollständig erhalten ist. Damit man einen gewissen Eindruck von den verlorenen Folgen bekommen kann, hat die Beeb für die meisten der betroffenen Folgen Fotoromane zusammengestellt, für die bei der Produktion gemachte Fotos genutzt werden. Die erhaltenen Teilepisoden und Schnipsel der verlorenen Folgen sind in der Regel auf der Lost-in-Time-Box enthalten. Die Tonspuren der verlorenen Folgen sind erfreulicherweise vollständig erhalten und wurden auf CD bzw. zum Download veröffentlicht.
Die klassische Folge der 5. Staffel ist The Tomb of the Cybermen, die Inspiration für viele weitere Cybermen-Folgen ist. Ebenfalls lohnenswert sind The Enemy of the World und The Web of Fear, was der erste Auftritt von Col. Alistair Lethbridge-Stewart ist.
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
Der käufliche Sahnehering ist meist von mittelmäßiger Konsistenz. Mit ein paar kleineren Veränderungen wird daraus aber ein leckeres Gericht. Man nehme für vier Personen:
- 800g Sahnehering
- ½ Apfel
- 2 Gewürzgurken
- 1 kleine Zwiebel
- 150 g saure Sahne
- 350 ml Milch
Das Grünzeug wird in Würfelchen geschnitten. Sahne und Milch werden gründlich miteinander verrührt. Dann werden das Grünzeug und der käufliche Fisch zugefügt. Das alles wird sorgsam verrührt und für einige Stunden an einem kalten Ort ziehen gelassen. Serviert wird der Hering zu Kartoffeln.
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
Ausbackteig ist ganz schnell gemacht: Zu einem Ei fügt man einen reichlichen Esslöffel Mehl und einen Esslöffel Wasser zu und verquirlt dies mit einem kleinen Schneebesen. Je nach dem, was man ausbäckt, kann man den Teig noch zusätzlich würzen – mit Salz und Pfeffer, oder eventuell mit Zucker oder man ersetzt das Wasser teilweise mit Alkohol nach Wahl oder …
Zum Ausbacken eignen sich beispielsweise Fisch – der dann außen ganz knusprig, innen aber ganz saftig wird – oder Geschnetzeltes. Auch Camembert kann man durch den Ausbackteig durchziehen; anschließend wird der Camembert vorsichtig in Semmelbrösel gewälzt, bevor er gebacken wird.
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
Der 3. Doctor bringt die ersten Staffeln seines Daseins im Exil auf der Erde zu, wohin er von den Time Lords in The War Games verbannt wurde – in universe wurde das mit seiner ständigen Einmischerei in die Belange diverser Völker und Planeten begründet, im realen Leben waren Budgetgründe ausschlaggebend. Getreu dem Grundsatz "wenn der Doctor nicht zu den Invasionen kommt, kommen die Invasionen eben zum Doctor" ist die Erde nun Schauplatz von allerelei Invasionen und Invasiönchen. Dem Doctor stehen dabei nicht nur seine Companions zu Seite, sondern auch UNIT, eine Organisation der UN, die in The Invasion mit dem 2. Doctor eingeführt wurde und bis in die neue Serie hinein immer wieder auftreten sollte.
Der 3. Doctor agiert deutlich aktiver als die vorherigen beiden Doctoren, wenn nötig beteiligt er sich auch mal an einem Säbelduell oder setzt seine Angreifer mit venusian aikido außer Gefecht. Er steht während seines Exils mehr oder weniger bei UNIT als wissenschaftlicher Berater in Lohn und Brot, was aber nicht immer ganz reibungslos verläuft. Sein Vorgesetzter ist Brigadier Alistair Gordon Lethbridge-Stewart, oder kurz der Brig(adier), dem man in wenigen Worten einfach nicht gerecht werden kann. Er ist vermutlich die einzige Figur des ganzen Whoniversums, auf die sich alle Fans einigen können. Weitere öfters auftretende UNIT-Mitglieder sind Seargent Benton und Captain Yates. Die Companions des 3. Doctors sind nacheinander die Wissenschaftlerin Liz Shaw, die liebenswerte Jo Grant und Sarah Jane Smith, die später mit dem 4. Doctor weiterreist (und noch später ihre eigene Serie bekommt). Zu dieser Zeit wird außerdem der Master (in Gestalt des hinreißenden Roger Delgado) eingeführt, der dem Doctor noch auf Jahrhunderte hin das Leben schwer machen wird mit seinen Welteroberungsplänen.
Die Ära des 3. Doctors ist wegen der Fixierung auf die Erde von der UNIT-Familie geprägt1. Ebenso bekommt der Master nie wieder so viele Auftritte wie zu Zeiten des 3. Doctors. Dementsprechend haben die Folgen des 3. Doctors eine ganz eigene Atmosphäre, die in dieser Form in keiner weiteren Staffel vorhanden ist.
Zur Auswertung der einzelnen Folgen
Ich plane, die Folgen des 3. Doctors komplett auszuwerten. Erstmal ist aber der 2. Doctor dran, es wird also noch eine ganze Weile dauern, bis ich zu den Folgen des 3. Doctors komme.
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
Rhogan Josh ist ein besonders paprikahaltiges Curry. Man nehme pro Person:
- 1 Hühnerbrust
- Ghee oder Pflanzenfett
- 3 Kardamomkapseln
- 3 Pfefferkörner
- 2 Nelken
- 1 fingerbreit Zimt
- 1 kleines Lorbeerblatt
- 1 kleine Zwiebel
- 2 große Knoblauchzehen und 1 fingerbreit Ingwer, fein gehackt und zu so etwas ähnlichen wie einer Paste verarbeitet
- knapp ½ TL Koriander, frisch gemahlen
- knapp 1 TL Kreuzkümmel, frisch gemahlen
- 1 reichlicher TL Paprikapulver
- ½ TL Cayennepfeffer
- 100 g Joghurt
- Salz
- Garam Masala
Zuerst wird das Fleisch im heißen Fett gebräunt. Wenn es den gewünschten Braunton erreicht hat, wird es aus der Pfanne genommen und beiseite gestellt.
In die heiße Pfanne werden Kardamom, Pfeffer, Nelken, Zimt und Lorbeer gegeben und so lange angeschwitzt, bis sich Nelke und Kardamom aufplustern. Dann werden bei mittlerer Hitze die Zwiebeln zugefügt. Wenn diese langsam braun werden, kommt die Ingwer-Knobi-Paste in die Pfanne, die bis zur Geruchsentwicklung angeschwitzt wird. Danach werden die pulverigen Gewürze hinzugegeben und das Fleisch hinzugefügt und kurz (und zwar wirklich kurz!) durchgerührt. Dann wird mit Joghurt abgelöscht, der löffelweise untergerührt wird. Dann wird gesalzen, auf schwache Hitze gedreht und der Topf zugedeckt. Das Curry kocht nun, bis das Fleisch zart ist. Für die letzten Minuten wird der Deckel abgenommen, damit die überschüsseige Flüssigkeit rausgekocht wird. Zum Schluss wird mit Garam Masala abgeschmeckt.
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
Der folgende Auflauf ist eher als Beilage als als Hauptgericht geeignet. Man nehme pro Person:
- Béchamelsauce auf Basis von ¼ l Milch
- Porreestangen1, so viel, dass der Boden einer Auflaufform in passender Größe mit einer Lage Porree bedeckt ist
- 1 Eigelb
- optional: Semmelbrösel1
- mittelalten Gouda, anderthalb so viele Scheiben wie zum Bedecken der Form nötig
- etwas geriebenen Parmigiano
Der Porree, zugeschnitten auf das Format der Auflaufform, wird in Salzwasser kurz vorgekocht. Dann wird er in der gebutterten Auflaufform (falls gewünscht auch mit Semmelbröseln aufgestreut) verteilt.
Die Béchamelsauce wird wie üblich zubereitet. Wenn die Sauce einige Minuten durchgekocht ist, wird der Topf vom Herd genommen und der Gouda, Parmigiano und das Eigelb untergerührt. Die Sauce wird über den Porree gegeben. Die restlichen Goudascheiben werden auf den Auflauf aufgelegt und der Auflauf wird bei 200°C im Ofen gebacken, bis der Käse braun wird.
Permalink (1 Kommentar) Kommentieren
Chapatis sind kleine, sehr dünne südasiatische Fladenbrote. Man nehme:
- 250 g Mehl
- reichlich Mehl fürs Ausrollen
- 180 ml Wasser
- 1 unbeschichtete Pfanne mit dickem Boden
- 1 Staubsauger
Das Mehl wird mit dem Wasser zu einem glatten Teig verknetet. Dann ruht der Teig für eine halbe Stunde. Zum Ende dieser halben Stunde hin wird die Pfanne auf mittlere Hitze vorgeheizt.
Der Teig wird in drei Teile geteilt, die ihrerseits in Würste gerollt werden, die wiederum in fünf Teile geteilt werden. Die einzelnen Teigknubbelchen werden in einem Bett aus reichlich Mehl auf 1 mm Dicke ausgerollt.
Zum Backen wird das Mehl von den Rohlingen abgeschüttelt – dafür kann man den Rohling zwischen den Händen hin- und herwerfen – und dann in die Pfanne geklatscht. Wenn die Oberfläche uneben wird, wird das Brot gewendet – das kann man getrost mit den Fingern machen, da sich der Teig am Rand ein bisschen nach oben aufrollt – und von der anderen Seite gebacken. Wenn man einen Gasofen hat, hält man das Brot danach über die offene Flamme, bis es Blasen schlägt. Anderfalls wendet man das Brot erneut und bäckt es noch ein bisschen von beiden Seiten in der Pfanne.
Die Brote kann man entweder frisch essen oder einfrieren und dann unter dem Grill wieder aufwärmen.
Permalink (3 Kommentare) Kommentieren
Naan-Brote sind leckere südasiatische Hefebrote. Früher habe ich Naan immer in den umliegenden Supermärkten bekommen, aber inzwischen gibt es das nicht mehr (und die Packungen in den indischen Läden sind mir zu groß), deshalb muss ich jetzt selber backen. Man nehme für 6 Brote:
- 150 ml handwarme Milch
- 2 EL Zucker
- 1 Päckchen Trockenhefe
- 450 g Mehl
- ½ Salz
- 1 TL Backpulver
- 2 EL geschmacksneutrales Pflanzenöl
- 150 ml Joghurt natur
- 1 Ei
Mehl, Zucker, Trockenhefe, Salz und Backpulver werden in einer großen Schüssel miteinander vermischt. Dann werden Milch, Öl, Joghurt und Ei – die letzteren beiden miteinander verquirlt – zugefügt. Der Teig wird gründlich geknetet, bis er so weich und fluffig ist, dass man sich am liebsten hineinlegen möchte. Anschließend wird der Teig für eine reichliche Stunde beiseite gestellt, damit er in Ruhe gehen kann.
Der Ofen muss auf die höchste Temperatur vorgeheizt werden – wenn möglich, verwendet man Umluft mit Oberhitze, ansonsten Ober- und Unterhitze. Das Backblech muss beim Vorheizen im Ofen bleiben.
Der Teig wird nochmals kurz durchgeknetet und in 6 Teile geteilt. Jeder dieser Teig-Teile wird auf einer bemehlten Arbeitsflache auf etwa einen halben Zenitmeter Dicke ausgerollt – das Mehl darf nicht in den Teig eingeknetet werden, sondern darf nur auf der Oberfläche der Rohlinge haften.
Die Rohlinge werden zum Backen direkt auf das heiße Backblech gegeben. Dabei muss man sehr schnell arbeiten, damit weder zu viel heiße Luft aus dem Backofen heraustritt noch das Backblech zu stark auskühlt. Die Naan-Rohlinge sind sehr weich, daher sollte man sie am besten unter Zuhilfenahme eines Tortenretters aufs Backblech befördern, da sie sich zu stark dehnen, wenn man sie mit den Händen hochhebt.
Die Brote lässt man wenige Minuten auf der mittleren Schiene backen, bis sie aufgehen. Dann wird das Blech auf die höchste Schiene umgesetzt und das Brot wird nochmals kurz gebacken, bis es anfängt, leicht braun zu werden.
Am leckersten schmeckt Naan natürlich, wenn es frisch ist. Ich habe meine Brote allerdings eingefroren und wärme sie nach Bedarf auf.
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
Torta Caprese ist ein zwar üppiger, aber auch leckerer Schokokuchen aus Italien. Das Rezept stammt von meiner zwischenzeitlichen Mitbewohnerin. Man nehme:
- 200 g weiche Butter
- 250 g Zartbitterschokolade
- 200 g gehackte Mandeln
- 250 g Zucker
- 4 Eier, getrennt in Eigelb und Eiweiß
- Puderzucker
Am schnellsten ist man, wenn man diese Torte zu zweit zubereitet. Als Arbeitsplan bietet es sich an, dass zuerst die Schokolade ins Wasserbad gegeben wird, da es nämlich ein Weilchen dauert, bis sie geschmolzen ist. Parallel dazu schlägt eine Person den Eischnee auf, während sich die andere Person um die restlichen Zutaten kümmert.
Die Eigelbe und der Zucker werden gründlich vermischt. Dann wird die Butter zugefügt. Wenn man eine gleichmäßige Masse erhalten hat, wird die geschmolzene Schokolade untergerührt. Da das Rühren immer schwerer wird, wenn die Schoki kälter wird, empfiehlt es sich, die Rührschüssel in etwas warmes Wasser zu stellen. Wenn auch die Schokolade gleichmäßig verteilt wurde, werden die Mandeln untergerührt. Dann lässt man die Mischung abkühlen, bevor der Eischnee behutsam untergehoben wird. Dieser Teig wird in eine (Spring-)Form gegossen und bei 140-160 °C für 50 Minuten im vorgeheizten Ofen gebacken. Nach dem Abkühlen wird die Torta Caprese mit Puderzucker bestreut.
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
