Sonntag, 2. Juni 2013
Doctor Who – Zweite Staffel (Classics)

Doctor Who hatte anfangs sehr gegen die Skepsis der BBC-Oberen zu kämpfen. Nachdem die Serie in der ersten Staffel nur stückchenweise verlängert wurde, stand jetzt erstmal fest, dass Doctor Who so schnell nicht mehr weggeht.

Die ursprüngliche TARDIS-Besatzung besteht aus dem ersten Doctor (William Hartnell), seiner Enkelin Susan und den beiden Lehrern Ian Chesterton und Barbara Wright. Susan verlässt die TARDIS in The Dalek Invasion of Earth. Sie wird kurz darauf von der (ähnlich angelegten) Vicky ersetzt. Die letzte Folge von Ian und Barbara ist The Chase; laut Aussage von Sarah Jane in Death of the Doctor haben sie nach ihrer Rückkehr auf die Erde geheiratet. In The Chase tritt als neuer Companion Steven Taylor auf.

Zu Beginn der Serie war lediglich klar, dass der Doctor und Susan zeitreisende Außerirdische sind, der Rest der Doctor-Who-Mythologie war dagegen noch nicht einmal in Ansätzen entwickelt, auch wenn in dieser Staffel erstmals ein Artgenosse des Doctors zu sehen ist. Die zweite Staffel bietet mit The Dalek Invasion of Earth unumstritten eines der besten Serials der klassischen Serie überhaupt.

Zur Auswertung der einzelnen Folgen

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Donnerstag, 30. Mai 2013
John Finnemore's Priory Engagement (20 May 2013)

(Heute mal wieder des Themas wegen in Englisch.)

Beware, this is slightly spoilery. If you don't want to know what the sketches are about then don't read this.

Last week two friends and I were on holiday in London. As luck would have it, John Finnemore was doing a Priory Engagement for his Souvenir Programme during our stay. We were lucky enough to get tickets and the Priory – it's a really lovely pub, and they do really great Mac&Cheese and extremly delicious handmade chips; I'd strongly advise you to visit this pub when you're in the vicinity – was only a mile down from our hostel. The pub isn't huge and it was sold out, of course. In contrast to the Cabin Pressure recording, the audience for the Priory Engagement was pretty diverse – young people, older people, about as much men as women, local people, not so local people and us three Germans (I think we were the only foreigners apart from a few Americans, who seemed to live in London). So whereas the CP audience definitely caused some second-hand embarrassment, this audience couldn't have been better. Anyway. Apart from John Finnemore there were Carrie Quinlan, Simon Kane and Maggie Cabourn-Smith on stage. Lawry Lewin wasn't there, but I don't know why. They did the Priory Engagement just like a radio recording, with (non-stapled) scripts in their hands. The first sketch was about a family with different opinions about parenting. Given that there were 6 or 7 generations alive, this was not your ordinary family gathering. Right at the beginning of the second sketch John's phone rang. John then proceeded to make stern announcements between the sketches (‘Don't record this, please!’). Later Carrie Quinlan took over (‘Beware of swans!’, ‘Staple your scripts!’). I don't think I remember all the sketches, but there was one about a lovely little family business now run in the third generation called North Korea (you don't have that many authentic dictatorships anymore), another Churchill sketch, three Radio 4 sketches — another Archers sketch dipdleedipdeedipdleedip (with Carrie Quinlan as a cow, because farmers evidently always have cows with them), a sketch about those generic Radio 4 plays where the characters spell every bit of plot out for you and one about an art programme that was about detecting rather unlikely forgeries – and a sketch about a bear with sleeping problems in winter (I love his animal sketches). They also performed two old sketches, the supervising sketch and the ghost story sketch with a story in a story in a story in a story. What really had me in stitches though was the song about red trousers, sung by Simon Kane and John Finnemore, with someone whose name I don't remember live on the piano. I didn't catch all the words but it was the crowning moment of an already extremely funny evening. Afterwards we lingered a bit in the pub because it was so nice (on our second visit we found out that the Priory closes at ten, so they were doing overtime that evening) and we also got the obligatory photo (I'm normally not much for photos, but since I can't really nick a script to put it up next to all the set lists from concerts a photo will have to do) and I had my booklet of the fourth Cabin Pressure series signed (it's my favourite of the four booklets). The next logical step would now be to go to an actual Souvenir Programme recording, and I might do just that.

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Doctor Who – Siebte Staffel

Die siebte Staffel ist die letzte mit dem Ehepaar Pond, die in der ersten Staffelhälfte weiterhin in Teilzeit mit dem Doctor unterwegs sind. Wie auch die sechste Staffel wird diese Staffel in zwei Teilen ausgestrahlt – ein Teil wird in 2012 gezeigt, dann kommt die Weihnachtsfolge, in der die neue Companioneuse vorgestellt wird und im Jubiläumsjahr folgt der zweite Teil der Staffel.

Die letzten beiden Staffeln waren bestimmt von staffelübergreifenden Handlungssträngen. Da dies etwas überhand nahm, hat Moffat nun die Notbremse gezogen. Kurz vor knapp kriegen Amy und Rory erfreulich viel Charakterentwicklung, was in den letzten Staffeln zu kurz kam. Unter anderem wird auch Rorys Vater Brian vorgestellt. Ebenso hat UNIT wieder einen Auftritt, nun unter der Leitung der Tochter vom Brigadier.

In der zweiten Staffelhälfte zeigt sich allerdings ein Grundproblem der Moffat-Ära: Die Companions sind nicht mehr auf ihre Art durchschnittliche Leute, die mit dem Doctor in Berührung kommen, sondern ihr Hintergrund ist ganz mysteriös und hängt mit der Staffel-Handlung zusammen – nur geht dabei die Möglichkeit zur Identifikation mit dem Companion flöten. Schon Amy war in gewissem Maße davon betroffen (man denke nur an die Paralelluniversen, in deren Entstehung sie eine Rolle spielte), Rory dagegen deutlich weniger (weshalb er in meinen Augen der weitaus bessere Companion war) und nun ist Claras Gechichte von Anfang an noch abgefahrener.

Die Folgen dieser Staffel sind alles Einzelfolgen, die nur wenig zusammenhängen1. Das bedeutet leider, dass manche Episoden zu kurz geraten sind, da es keine Zweiteiler mehr gibt. Die einzige verzichtbare Folge ist A Town Called Mercy – kein totaler Reinfall, aber doch nicht so gut wie die restlichen Folgen. Highlight der Staffel ist The Power of Three. Generell wird aber in dieser Staffel immer mehr das Problem offenbar, dass die Folgen vermutlich keine große Langzeitwirkung haben werden. In der zweiten Staffelhälfte ist auffällig, dass die Folgen, vermutlich durch das nahende Jubiläum, immer stärkere Anleihen an der alten Serie nehmen – manche Folgen würde zwischen Folgen aus den 60ern nicht weiter auffallen.

Der folgende Eintrag ist in mehrere Teile geteilt, entsprechend der Ausstrahlung.

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Freitag, 10. Mai 2013
Doctor Who: Destiny of the Doctor

Zum 50-jährigen Jubiläum gibt es eine Hörspielserie in Koproduktion von AudioGo (vormals BBC Audio) und Big Finish. Dabei gibt es ab Januar bis November monatlich eine Veröffentlichung, in deren Zentrum jeweils in anderer Doctor steht – das bedeutet auch, dass Big Finish endlich etwas mit den neuen Doctoren veröffentlichen kann. Das Format ist den Companion Chronicles ähnlich: Ein Schauspieler aus der jeweiligen Ära liest das Hörbuch, das mit Nebengeräuschen versehen ist, und wird von einem zweiten Schauspieler unterstützt, der die größte Nebenrolle übernimmt. Zu meinem Leidwesen sieht es leider nicht so aus, dass es ab dem vierten Doctor ein Wechsel vom Companion-Chronicles-Format ins echte Hörspiel-Format erfolgt.

Zu den einzelnen Hörbüchern/Hörspielen

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Sonntag, 21. April 2013
Chilisauce aus New Mexico

In New Mexico sind Chilis ein Grundnahrungsmittel – in den dortigen Supermärkten findet man ganze Regalreihen voller verschiedener ganzer und pulverisierter getrockneter Chilis von mild bis Habanero. Eine Hauptverwendung davon ist Chilisauce, die es in der Variante grün und rot gibt (beides zusammen heißt dann "Christmas"). Ich bin nicht so sehr Freund von grünen Chilis, die rote Sauce ist dafür aber ganz apart. In Deutschland gibt es allerdings ein Problem – man braucht dafür die richtige Sorte Chilipulver, hergestellt aus NuMex-Chilis. Entweder man tut eine Importquelle auf, oder man baut selber eine solche Sorte an (Anaheim sollte die gängigste Sorte sein). Ersatzprodukte, die man in Deutschland regulär kaufen kann, sind mir nicht bekannt. Man nehme (auf Basis von ½ l Brühe):

  • 2 EL Öl
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst oder sehr fein gehackt
  • 1 Prise Oregano
  • 1 Prise frisch gemahlenen Kreuzkümmel
  • 2 EL Mehl
  • ½ l Gemüse- oder Hühnerbrühe
  • 6½ EL mittelscharfes Chilipulver aus New Mexico

Der Knobi wird im Öl sanft angeschwitzt bis er weich ist. Oregano und Kreuzkümmel werden zugefügt und bis zur Geruchsentwicklung angeschwitzt. Dann wird das Mehl zugefügt und angeschwitzt. Die mit dem Chilipulver gründlich verquirlte Brühe wird in mehreren Schritten zugegossen und aufgekocht (am besten lässt man sich von der Brühe noch ein bisschen übrig, um die letzten Chilireste aus dem zum Anrühren verwendeten Gefäß spülen zu können). Nun muss die Sauce reichlich 10 Minuten sanft köcheln. Anschließend wird sie mit etwas Salz abgeschmeckt.

In New Mexico gibt es diese Sauce früh, mittags und abends und es gibt, abgesehen von Süßspeisen, wirklich nicht viel, was nicht in ihr ertränkt werden kann.

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Tomaten-Wein-Sauce für Steak

Steak schmeckt sehr gut pur oder mit Béarnaise, aber diese Tomaten-Wein-Sauce hat auch was. Man nehme für 3 Personen:

  • ½ EL Butter
  • 1 EL feinst gehackte Zwiebeln
  • ½ EL Mehl
  • 150 ml Rotwein
  • 4 Tomaten, gepellt, entstietzt, gewürfelt
  • ½ TL Tomatenmark
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst oder sehr fein gehackt
  • ½ TL Salz
  • 1 EL Port oder dunklen Sherry

Die Zwiebeln werden in der Butter angebraten, bis sie leicht Farbe annehmen. Das Mehl wird zugefügt und angeschwitzt. Nun werden Tomaten und Wein in den Topf gegeben und aufgekocht. Anschließend werden die restlichen Zutaten zugefügt und die Sauce wird sanft zusammengekocht, bis sie schön sämig wird.

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Pfeffersuppe

Pfeffersuppe besteht eigentlich im wesentlichen aus Chilis, Zwiebeln, Tomaten und Wasser. Trotz der eher spartanischen Zutaten ist sie sehr aromatisch und vor allem sehr scharf. Man nehme pro Person:

  • 1 eher kleines Hühnerbrustfilet, gewürfelt
  • ⅛ l Hühnerbrühe
  • ¼ l Wasser
  • 1 Tomate
  • ½ kleines Lorbeerblatt
  • ½ kleine gehackte Zwiebel
  • 2 Chilischoten, fein gehackt
  • 1½ TL Tomatenmark
  • Falls gewünscht: Ein winzigbisschen Thymian

Brühe und Wasser werden zusammen aufgekocht. Darin werden Tomaten, Chili und Zwiebel eingerührt und gekocht, bis die Tomaten zerfallen. Wenn es soweit ist, wird das Fleisch zugefügt, das nach Wunsch vorher separat scharf angebraten werden kann. Außerdem wird das Tomatenmark und ggf. der Thymian untergerührt. Die Suppe wird nun so lange gekocht, bis das Fleisch gar ist. Als Beilage serviert man Fufu oder Brot.

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Westafrikanischer Erdnusseintopf

Westafrikanischer Erdnusseintopf ist ein wunderschön herzhaftes Essen – und obwohl der Eintopf nur wenig Fleisch enthält, macht er sehr, sehr satt. Man nehme für zwei Portionen:

  • 1 kleines Hühnerbrustfilet, gewürfelt
  • ½ kleines Lorbeerblatt
  • ½ kleine Zwiebel, gehackt
  • 1 kleine Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 Okraschote
  • 1 Tomate, gepellt und grob gehackt
  • 1 große Chilischote, gehackt
  • 40 g cremige Erdnussbutter (mit möglichst wenig zugesetztem Zucker) oder Erdnusspaste
  • 1 TL Tomatenmark
  • falls vorhanden: Paradieskörner; sonst Pfeffer

Ein reichlicher Viertelliter Wasser wird aufgekocht. Dann werden Lorbeer, Zwiebeln, Knobi, Okra, Tomate, Chilis und etwas Salz zugefügt und gekocht, bis die Tomaten merklich weich werden. Die Erdnussbutter wird mit etwas warmem Wasser verquirlt, bis ein schön seidiger Brei entsteht, der dann zusammen mit dem Tomatenmark in die kochende Suppe eingerührt wird. Wenn die Suppe gut durchgekocht ist und sich langsam Erdnussöl oben absetzt, wird das (falls gewünscht separat scharf angebratene) Fleisch zugefügt und in der Suppe gegart. Zum Schluss wird mit Salz und Paradieskörnern abgeschmeckt. Eigentlich serviert man dazu Fufu, aber man kann auch Reis nehmen.

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Freitag, 12. April 2013
5 Jahre
Vor 5 Jahren begann dieses Blog mit dem Ziel, dass ich meine Rezepte im Internet veröffentliche, um sie nahezu überall leicht verfügbar zu haben – egal ob ich gerade in der Nähe meines Bücherregals oder meines Computers bin. Bald darauf kamen noch ein paar andere Themen hinzu und inzwischen habe ich mir meine Rezepte auch ausgedruckt, damit ich sie mir beim Kochen in Papierform auf den Küchentisch legen kann. Nichtsdestotrotz war dieses Blog nie als etwas langfristiges angedacht, immer mit dem Gedanken, dass mir doch irgendwann die Rezepte ausgehen müssen. Bisher taten sie das nicht und ich habe auch so langsam den Verdacht, dass sie das so schnell nicht tun werden (und ich habe auch noch einige Jahre Sichtung der klassischen Doctor-Who-Folgen vor mir).

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Freitag, 29. März 2013
Tom Kha Gai

Normalerweise übernehme ich selten Rezepte unverändert – entweder verändere ich Art oder Menge mancher Zutaten oder manche Zubereitungsschritte oder auch nur die Portionsgröße. Das Rezept für Tom Kha Gai von der Zeit ist aber so lecker, dass es praktisch keiner Veränderung bedarf. Zwei Hinweise nur: Das Zitronengras sollte besser ganz belassen werden (ggf. also Strunk und Grün entfernen) und dafür mit einem Hammer oder ähnlichem geklopft werden, sodass es dann zwar noch seine Form hält, aber etwas ramponiert aussieht. Durch das Klopfen gibt das Zitronengras trotzdem seinen Geschmack an die Suppe, kann aber nachträglich deutlich leichter entfernt werden. Zum anderen ist die angegebene Menge für 4 Personen nur dann ausreichend, wenn man die Suppe als Vorspeise oder kleine Mahlzeit isst. Für eine Hauptmahlzeit empfiehlt sich die Verdoppelung der angegebenen Menge.

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Verlorene Eier

Das Gelingen von verlorenen Eiern hängt von mehreren Faktoren ab: Von der richtigen Technik (bei der falschen Technik werden sie ein bisschen hässlich) und von der Frische der Eier (zu alte Eier werden nicht nur hässlich, sie werden überhaupt nicht zu verlorenen Eiern). Die Frische des Eis bestimmt nämlich die Konsistenz – für verlorene Eier benötigt man Eier, deren Eiweiß in einem Klumpen zusammenhängt (also Eier, die als Spiegelei nicht auseinanderfließen, sondern die von sich aus ganz kleine, dicke Spiegeleier formen). Sobald das Eiweiß so alt ist, dass Teile davon dünnflüssiger werden, wird es beim Kochen ohne Schale gnadenlos auseinandergerissen. Wenn man das Glück hat, an ganz frische Eier geraten zu sein, sollte man deshalb schleunigst verlorene Eier machen, denn wer weiß, wann sich so eine Chance mal wieder bietet.

In einem großen, weiten Topf wird reichlich Wasser aufgekocht, das entweder kräftig gesalzen ist oder mit einem großzügigen Schuss Essig versetzt wurde (ich bevorzuge die erstere Variante). Wenn es sprudelnd kocht, wird das Ei in eine ausreichend große Kelle geschlagen, der Topf vom Herd gezogen (oder die Flamme abgedreht, falls Topf und/oder Herd die Wärme nicht so gut halten) und das Wasser kraftvoll umgerührt, bis sich ein stabiler Strudel bildet. Das Ei lässt man vorsichtig aus der Kelle in den Strudel gleiten. Dann lässt man das Ei auf ganz schwacher Hitze zwei Minuten simmern und nimmt es anschließend vorsichtig mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser und lässt es entweder abtropfen oder auf ein bisschen Küchenpapier abtrocknen. Man kann die Eier auch ein oder zwei Minuten länger kochen, wenn man das Eigelb nicht ganz so flüssig haben möchte, aber dann besteht die Gefahr, dass die Eier zu zäh werden.

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Sonntag, 17. März 2013
Couscous mit Bohnen und Fleisch

Dieses Coucous-Rezept folgt der althergebrachten Sitte, Teile des Fleischs mit Bohnen zu ersetzen, um Geld zu sparen und das Gericht trotzdem nahrhaft zu halten. Man nehme für eine Portion:

  • 50 g getrocknete Bohnen nach Wahl, über Nacht eingeweicht und anschließend gekocht; alternativ 100 g gründlich abgespülte Kidneybohnen aus der Dose
  • 100 g Fleisch (Huhn, Lamm, Schwein...)
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1 Tomate, gepellt und gewürfelt
  • 1 Chili, gehackt
  • ½ Tasse Instantcouscous

Das Fleisch wird in hitzebeständigem Pflanzenöl scharf angebraten bis es rundum schön braun ist. Dann werden Zwiebeln, Chilis und Tomaten zugefügt und auf mittlerer Hitze gekocht, bis die Tomaten gut zerfallen sind. Die fertige Masse wird unter das gequollene Couscous gerührt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

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Jollof-Reis

Jollofreis ist ein Gericht, dass in Westafrika weit verbreitet ist und mit praktisch allem verfügbarem Fleisch zubereitet werden kann. Man nehme pro Person:

  • 125 g Lamm- oder Hähnchenfleisch
  • 1 kleine Zwiebel, gehackt
  • 1 kleine Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 Tomate, gepellt und gehackt
  • 1 Chili, gehackt
  • 1 kleine Paprikaschote, gewürfelt
  • ½ Tasse Reis
  • etwas getrockneter Thymian

Das Fleisch wird in hitzebeständigem Pflanzenöl scharf angebraten und anschließend beiseite gestellt. Der Reis wird gekocht.

Zwiebeln und Knobi werden im selben Öl angebraten. Dann werden die Tomaten und die Chili zugefügt und geschmort, bis die Tomaten zerfallen. Dann wird das Fleisch wieder zugefügt und fertig gegart. Je nachdem, wie knackig man die Paprika mag, gibt man die Paprikastückchen mit dem Fleisch zusammen oder etwas eher oder später dazu. Wenn das Fleisch durch ist, wird der Reis untergerührt und mit Salz und etwas Thymian abgeschmeckt.

Theoretisch kann man den Reis im selben Topf wie alles andere kochen – dann muss man aber genau wissen, wielange das Fleisch und die gewählte Reissorte brauchen, um den Reis zum richtigen Zeitpunkt (mit der richtigen Menge Wasser) zugeben zu können. Mit schnellgarenden Fleischstücken klappt das allerdings in der Regel ohnehin nicht, da der Reis dann viel länger als das Fleisch braucht.

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Dienstag, 5. März 2013
Doctor Who – Erste Staffel (Classics)

Die Geschichte von Doctor Who beginnt 1963. Damals war eine Serie angedacht, die Kindern mittels Science Fiction geschichtliche und wissenschaftliche Themen näher bringen soll. Lange hat man dieses Konzept nicht durchgehalten, das Erzählen von SF-Geschichten trat bald in den Vordergrund. Anfangs standen die Verantwortlichen bei der BBC Doctor Who eher skeptisch gegenüber und die Herangehensweise an die Aufzeichnung einer Serie war noch deutlich von der Arbeitsweise im Theater geprägt – beides schlägt sich deutlich in den damals entstandenen Folgen nieder.

Die ursprüngliche TARDIS-Besatzung besteht aus dem ersten Doctor (William Hartnell), seiner Enkelin Susan und den beiden Lehrern Ian Chesterton und Barbara Wright. Der 1. Doctor ist noch sehr schroff (was sich allerdings zum Ende der Staffel hin gibt) und als älterer Herr dargestellt1. Susan ist die prototypische Damsel in Distress – sie kreischt gefühlt im Fünf-Minuten-Takt und stellt sich auch sonst blöd an2. Ian und Barbara sind dagegen sehr patent und sympathisch. Sie reisen ursprünglich unfreiwillig in der TARDIS mit, finden sich aber schnell mit ihrem neuen Lebensinhalt (und dem Doctor) ab.

Zu Beginn der Serie war lediglich klar, dass der Doctor und Susan zeitreisende Außerirdische sind, der Rest der Doctor-Who-Mythologie war dagegen noch nicht einmal in Ansätzen entwickelt. Zwar werden die Daleks schon im zweiten Serial eingeführt, nach Doctor Who fühlt sich diese Staffel aber erst mit dem sechsten (von acht) Serials an.

Bestes Serial und außerdem der Punkt, an dem Doctor Who wirklich zu Doctor Who wird, ist The Aztecs. Ein weiteres sehr gelungenes Historical ist The Reign of Terror. Die SF-Folgen haben dagegen alle gewisse Schwächen und sind abgesehen von dem historisch bedeutsamen The Daleks eher wenig sehenswert.

Zur Auswertung der einzelnen Folgen

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Mattar Paneer

Mattar Paneer vereint vier Sachen, die ich mag: Tomatensauce, Curry, Käse und Erbsen. Man nehme für eine reichliche Portion:

  • 200 g Paneer (ersatzweise Tofu)
  • 1 mittlere Zwiebel, fein gehackt
  • 1 kleine Knoblauchzehe und 1 fingerbeit Ingwer, zu eine Paste verarbeitet (oder fein gehackt)
  • 1 TL frisch gemahlener Koriander
  • ¼ TL Kurkuma
  • ¼ TL Paprikapulver
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • 1 reichliche Prise Pfeffer
  • ½ Tasse passierte Tomaten
  • ¾ Tasse TK-Erbsen
  • ½ TL Salz
  • Garam Masala nach Belieben
  • 1 EL Koriandergrün

Der Paneer wird in Ghee oder Pflanzenöl rundherum gebräunt – am besten in einer beschichteten Pfanne. Wenn der Paneer den gewünschten Farbton erreicht hat, wird er aus der Pfanne genommen und warmgestellt. Dann wird die Zwiebel in der Pfanne angebräunt, ggf. unter Zugabe von weiterem Fett. Wenn sie schön braun ist, kommen Ingwer und Knobi in die Pfanne und werden bis zur Geruchsentwicklung angeschwitzt. Als nächstes werden die Gewürze zugefügt und abermals bis zur Geruchsbildung in der Pfanne gerührt. Das geht sehr schnell, weshalb man die Passata griffbereit haben muss, um sie gleich zuschütten zu können. Die Sauce wird mit 150 ml Wasser verdünnt und auf niedriger bis mittlerer Stufe erhitzt. Wenn sie aufgekocht ist, werden die Erbsen und der gebratene Käse zugefügt und es wird gesalzen. Wenn die Erbsen gar sind, wird mit Garam Masala abgeschmeckt und der Koriander untergerührt.

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Donnerstag, 28. Februar 2013
Selbstgemacht macht mehr Spaß: Ghee

Gekauftes Ghee ist schweineteuer und selbstmachen ist eigentlich gar nicht schwer, wenn man dem Drang widersteht, die Butter schneller aufheizen zu wollen als es ihr gut tut. Aus 500 g Butter kann man etwa 380 g Ghee bekommen, und das geht so:

Die Butter wird auf niedrigster Stufe geschmolzen. Wenn sie ganz verflüssigt ist, dreht man auf mittlere Hitze. Irgendwann fängt die Butter an zu blubbern und nach und nach bildet sich ein feiner Schaum auf der Oberfläche aus. Dabei dampft das ganze enthaltene Wasser aus. Wenn das Geblubber feiner wird und die Butter aufhört zu dampfen, beginnt die eigentliche Ghee-Herstellung, denn nun siedet die Butter. Der Schaum, der sich im vorherigen Schritt gebildet hat, wird sich zusammenballen und in die Butter sinken. Jetzt muss man immer ein Auge auf den Topf haben. Sobald die kleinen festen Bröckchen braun werden, muss man das Ghee vom Herd nehmen, denn es ist jetzt fertig. Wenn es auf unter 100 °C abgekühlt ist, kann man es abfüllen, wobei man darauf achten muss, dass keine Feststoffe in das Ghee gelangen. Am einfachsten geht das, indem man das Ghee durch ein Teesäckchen oder ein altes Stofftaschentuch gießt (Kloßsäckchen sind zu grob dafür).

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Sanfte Tomatensauce

Normalerweise bin ich kein Freund von passierten Tomaten – ich bevorzuge Dosentomaten, da sie einen herberen Geschmack haben. Manchmal hat eine ganz sanftmütige Tomatensauce aber auch ihr Berechtigung. Dafür brät man entweder etwas fein gehackte Zwiebel oder, wenn man eine ganz feststofffreie Sauce bevorzugt, etwas Teufelsdreck in ein bisschen Öl an. Danach streut man Zucker in den Topf und löscht mit trockenem Sherry ab, der bis zur Trockne reduziert wird (was den Nebeneffekt hat, dass der Zucker schön karamellisiert). Dann gibt man die passierten Tomaten dazu, salzt und kocht sie gut durch. Wenn die Sauce die gewünschte Konsistenz erreicht hat, gießt man noch einen Schluck Sahne in die Tomatensauce und schmeckt mit etwas Pfeffer ab.

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Chili-Öl

Das folgende Rezept ist für ein Chili-Öl, das man mit der Einlage isst. Man nehme:

  • 3 Teile Chiliflocken (unzerkleinert)
  • 3 Teile Röstzwiebeln, leicht zerdrückt
  • 1 Teil granulierten oder (besser) gefriergetrockneten Knoblauch, ggf. leicht zerdrückt
  • 1 Teil Salz
  • 1 Teil leichte Sojasauce
  • 9 Teile geschmacksneutrales Öl

Die trockenen Zutaten werden in einem Glas miteinander vermengt, außerdem wird die Sojasauce zugefügt. Das Öl wird auf 115 bis 120 °C erhitzt und sogleich über die restlichen Zutaten gegossen. Dann rührt man einmal gut durch und verschließt das Glas (mit Topfhandschuhen anfassen!) zügig.

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Donnerstag, 14. Februar 2013
Cabin Pressure recording: Xinzhou and Yverdon-les-Bains

WARNING: Spoilers ahead!

Now that I can safely assume that everybody who wanted to has heard all of series 4 of Cabin Pressure, I can tell a few more things about the recording (also now that I've listened to Xinzhou and Yverdon-les-Bains I remembered some things that occurred at the recording).

The X episode wasn't that spectacular in terms of bloopers because it only featured the regular cast and they are visibly at ease with each other. Nonetheless, Finnemore was the first to get a line wrong. At that he said that he never wants to be the first, to which Allam replied in his best Douglas voice "and yet you're always the first to go". When Stephanie Cole fluffed a line she swore a bit, and her swear word of choice was "fiddly-arses", about which Allam and Cumberbatch teased her for the rest of the afternoon. There was also one time – I think it was in Xinzhou rather than Yverdon-les-Bains – when Cumberbatch had to turn away from the mic laughing and almost missed his line because of that. Apart from the aforementioned snowman shoving, they also did many other things visibly, eg the snowball fight (all that was missing were some real snowballs) or the opening and closing of doors or even when they helped each other out of their imaginary jackets. I think Allam also stabbed an imaginary button for talking to ATC. Afterwards they rerecorded Martin's heart to heart with Maxi in Vaduz and one other scene with Maxi – the laughs are a bit stifled there because, as David Tyler said, if you understand what's going on in this scenes just from these few scentences, you've got to be on drugs. Speaking of Vaduz, Finnemore had to recap it because Theresa is mentioned in Xinzhou and when he said that "Martin has finally found someone to go to Duxford Air Museum with", the audience "oooooooh"-ed. Also, Cumberbatch did a fist pump in the background and looked visibly pleased with Martin's private life. Finnemore also mentioned that Arthur came third in a crazy golf tournament (which isn't mentioned in any episode), which got him a round of applause, at which Finnemore looked really proud. One thing that did surprise me upon hearing the episode was how loud we were when Martin explained the rules of fizz-buzz. I didn't realise how much we've laughed at that. I'd have thought we were louder in the scene where Gerti plays as well, but apparently not. That scene was magic, though.

Y had more memorable scenes, what with the greater cast and thus more possibilities to fluff lines. In an interview, Finnemore described the dragon fruit scene as one of his two favourite scenes to record, and he really stood there almost breathing fire and flapping his wings arms and generally giving his best impression of a dragon. I think they needed to gos for that. It was glorious. Another instance of lovely visible acting was when Cole gave Finnemore an imaginary jab into the arm. The other scene where I'm amazed that the audience doesn't drone out the actors was with Douglas and Herc. We were in stitches when Allam arrived at the "whilst in flight". Martin's interview was a bit tricky. I don't think they rerecorded parts of it, but they had to restart many lines. Due to technical difficulties (probably too many laughs or something like that, though one time they had to rerecord a few lines of dialogue because Cumberbatch was speaking too loud) they repeated a scene in the flight deck when Carolyn says hello to Herc and Douglas answers with "nevermind Herc". For that, Anthony Head made his way slowly to the mic and upon Allam's line turned around and went back to his seat with hanging shoulders. In another rerecorded scene with Herc they did a bit of shuffling around until they found their previous positions at the mic, which was very funny to watch. They also rerecorded some scenes for Wokingham. One was the argument between Caitlin and Martin about their jobs, which they did in a normal version and a more angry version – the difference was striking. They used the less aggressive version in the end, probably because the actor who played Elise did the stand-in for Caitlin, so they couldn't use the whole scene but only Cumberbatch's lines and the tone had to fit the presumably less aggressive original version. That was one thing that made the recording very interesting from a technical point of view. There's another scene where you can easily spot that it's rerecorded in the X and Y session because the laughter is much louder than in the rest of Wokingham. In that scene, Carolyn proposes to take Arthur to Mrs Crieff. In the background, Finnemore's Arthur grin grew wider and wider – it was so comical that we laughed at his grin as much as we laughed at the dialogue.

Generally, it was really interesting to see how the actors got visibly into character when they went up to the mic. They not only sound different, they even look different and you can always tell the moment they get in character. Roger Allam sounds pretty much the same except that normally his voice isn't dripping with sarcasm, which makes a huge difference. Cumberbatch is hugely variable in his voice and Martin has a slightly higher voice than Cumberbatch's normal voice, so that difference is pretty pronounced. Anthony Head is always cast in roles where he has to polish his accent, so he normally speaks in a different accent, while the other actors use their own accents (I have read that Head brought sunglasses for the beach scenes in Vaduz, so he also seems to love recording Cabin Pressure). Finnemore sounds surprisingly unlike Arthur, unless he's excited. Then he sounds like a somewhat excited (ie normal) Arthur. Stephanie Cole sounds completely different in her normal voice. Try to find an interview with her, it's really lovely to hear her normal speaking voice. Sadly, she had to go soon after the recording, but I've got autographs on my posters from all the other actors.

In the last scene they cut our reaction – because there definitely was a huge gasp and a few murmurs of protest at that cliffhanger. And let's face it, on a scale from 0 to 10, where 0 is one of those classic Who cliffhangers where they realised afterwards that they didn't have a proper ending for this week's episode and 10 is Reichenbach, this has got to be at least a 20. And now that it's aired it has such a sense of finality about it. Even though I'm really sad about it, my money is on Z being Zürich as the last episode ever. It's really obvious that the actors love Cabin Pressure and they give up free days or fit the recordings between other jobs even on the same day, but coordinating their schedules seems to be a huge problem. So while Finnemore has written this series so that he can adapt the next series to changes in the cast (or the cast staying the same), it really looks as if Cabin Pressure as we know it will be ending soon.

Under a link there are photos of my posters with autographs (the first poster is by andyprue, the second one by sweettasteofbitter).

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