Sonntag, 24. August 2014
Pasta e Fagioli

Pasta e fagioli, übersetzt Nudeln mit Bohnen, ist eine ziemlich dicke und gehaltvolle italienische Suppe. Für eine Portion nehme man:

  • ½ Tasse Bohnen – klassischerweise nimmt man große weiße Bohnen oder Borlotti-Bohnen, aber jede andere größere neuweltliche Bohne tuts auch
  • 50 g Nudeln – Muschelnudeln oder andere kleine Nudeln
  • 1 kleine Zwiebel, gehackt
  • 1 kleine Knoblauchzehe, gescheibt
  • 1 Salbeiblatt (bei Supermarktsalbei entsprechend mehr)
  • 100 ml passierte Tomaten
  • 200 ml Fleischbrühe nach Wahl
  • frisch geriebener Parmigiano

Zwiebel, Knobi und Salbei werden in Olivenöl sanft angebraten bis die Zwiebeln glasig sind. Dann werden die über Nacht gewässerten Bohnen zugefügt und in einem reichlichen halben Liter frischem Wasser gekocht. Wenn die Bohnen durch sind, gießt man die Passata und die Brühe zu und kocht auf. Jetzt kann man schonmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach dem Aufkochen werden die Nudeln zugegeben und gekocht bis sie al dente sind. Je nachdem wie flüssig man die Suppe haben möchte, kann man dabei noch überschüssiges Wasser rauskochen.1 Vor dem Servieren wird noch großzügig Parmesan unter die Suppe gezogen.

  1. Alternativ kann man, um eine ganz dicke Suppe zu erzielen, einen Teil der gekochten Bohnen durchs Sieb streichen bevor man Brühe und Passata zufügt.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Samstag, 23. August 2014
Gefüllte Jalapeños

Jalapeño-Chilis eignen sich hervorragend zum Füllen. Für ein sehr schönes Rezept füllt man sie mit Frischkäse, umwickelt sie mit Speck und bäckt sie im Ofen.

Die Jalapeños halbiert man – möglichst etwas ungleich, damit der Stiel in einem Stück bleibt – und entfernt die Samen. Dann streicht man Frischkäse in die Hälften und zwar so, dass die gesamte Chili ausgefüllt ist, aber auch kein Frischkäsehügel gebildet wird. Für etwa 10 Jalastar-Schoten braucht man eine Packung Frischkäse. Für Jalapeños aus dem Supermarkt benötigt man weniger Frischkäse pro Schote, da sie deutlich kleiner sind als Jalastar-Schoten. Die Chilihälften werden jetzt wieder sorgsam zusammengesetzt. Dann werden die Schoten mit Bacon-Streifen umwickelt. Für Supermarktschoten reicht ein Streifen pro Schote, bei Jalastar-Schoten kann es nötig sein, mit einem zweiten Streifen weiterzuwickeln. Die Schoten müssen nicht vollständig umwickelt sein, aber sie sollten ihre Form halten, wenn man sie hinlegt. Dann kommen die Jalapeños bei 200 °C auf einem Blech in den Ofen und werden etwa 20 bis 30 Minuten gebacken, bis sie gut riechen und der Speck knusprig wird. Servieren kann man sie entweder für sich als kleines Abendbrot oder als Beilage z.B. zu Reis.

Permalink (2 Kommentare)   Kommentieren

 


Donnerstag, 10. Juli 2014
Teilweiser Blog-Umzug
Da die Zahl der Einträge über Doctor Who so langsam ähnliche Dimensionen annimmt wie die Zahl der Rezepte, habe ich beschlossen, aus einem Blog zwei zu machen und jetzt ein Rezepte- und ein Doctor-Who-Blog zu führen. Sämtliche Einträge zu Doctor Who (und ein bisschen andere Popkultur) finden sich ab jetzt unter Embassy of Gallifrey.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Sonntag, 6. April 2014
Frybread

Frybread hat seinen Ursprung bei den Indianerstämmen des Südwestens der USA, die nach der Vertreibung wegen der schlechten Qualität des ihnen zugewiesenen Landes ihre Ernährung teilweise umstellen mussten und teilweise auf Lebensmittellieferungen der US-Regierung angewiesen waren. Frybread ist schnell zubereitet und lässt sich als Beilage verwenden oder als Taco belegen. Man nehme für 5 Brote:

  • 500 g Mehl
  • 5 TL Backpulver
  • 275 ml Wasser
  • geschmacksneutrales Pflanzenöl

Die Zutaten werden vermischt und gründlich per Hand geknetet. Wenn der Teig langsam glatt wird (er bleibt recht fest), wird er in fünf Teile geteilt. Jeder Teigklumpen wird nun behutsam er Hand in Fladenform gezogen, ohne dass dabei Risse entstehen. Am Ende sollen die Fladen etwa einen halben Zentimeter dick sein. Die Fladen werden nun schwimmend in heißem Fett ausgebacken, bis die Unterseite anfängt, braun zu werden. Dann werden sie gewendet, und die andere Seite wird gebräunt. Abschließend lässt man das Brot gründlich abtropfen.

Wenn man statt Backpulver Hefe nimmt und statt des Wassers 300 ml Milch (oder Milch und Wasser) verwendet, sowie ½ TL Salz zugibt, erhält man ungarische Lángos. Durch die Hefe wird die Zubereitung natürlich langwieriger, denn der Hefeteig muss nach dem Kneten etwa eine Stunde gehen, bevor er weiterverarbeitet werden kann. Lángos bestreicht man klassisch mit Knoblauch, der feingehackt in etwas warmen Wasser, einer Wasser-Öl-Mischung oder purem Öl durchgezogen ist. Wie von Jahrmärkten bekannt, kann Lángos aber genauso gut wie Crêpes belegt werden.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Chili sin Carne

Es bietet sich an, Chili con Carne in ein vegetarisches Gericht umzuwandeln. Damit das auch schmeckt, braucht man etwas hochwertigere Zutaten als für ein einfaches Chili. Hauptgeschmacksgeber ist der Chipotle-Chili, der dem ganzen ein angenehm rauchiges Aroma verpasst. Man nehme für 3 Portionen:

  • 1,5 bis 2 Tassen Kidney- oder Wachtelbohnen, über Nacht vorgequollen
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Chipotle-Pulver, alternativ 3 in warmen Wasser vorgequollene und anschließend gehackte Chipotle-Chilis
  • 1 TL Oregano, vorzugsweise mexikanisch
  • 2 TL Kreuzkümmel, frisch gemahlen
  • 1 Packung passierte Tomaten
  • 1,5 TL Salz

Die Bohnen werden in einem großen Topf in reichlich anderthalb bis zwei Liter Wasser (abhängig von der Menge der Bohnen) gekocht, was mindestens anderthalb Stunden dauert. Kurz bevor sie gar sind, brät man in einer Pfanne Zwiebel und Knoblauch in etwas geschmacksneutralem Fett leicht braun. Nun werden die 3 Gewürze zugegeben und kurz angeschwitzt – wichtig hierbei ist, dass noch genug Fett in der Pfanne ist, damit der Chipotle nicht anbrennt und bitter wird. Anschließend wird mit der Passata abgelöscht. Das Salz wird zugefügt und die Sauce aufgekocht. Diese Tomatensauce wird zu den Bohnen zugefügt und auf die gewünschte Dicke eingekocht. Anschließend zieht das Chili sin Carne noch mindestens einen Tag durch.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Sonntag, 9. März 2014
Karamellisieren leichtgemacht

Ich hatte immer wieder Probleme mit dem Karamellisieren von Zucker. Wenn nur der Zucker im Topf ist, geht das noch recht gut, obwohl auch das manchmal nicht richtig klappen will. Am Karamellisieren der Zwiebeln für die Tomatensauce bin ich dagegen bisher immer gescheitert - das Fett zum Anbraten der Zwiebeln, dass sich noch in der Pfanne befindet, dürfte der Störfaktor sein. Inzwischen mache ich es mir einfach und karamellisiere mit Alkohol.

Man benötigt entweder geschmacksneutralen Alkohol, oder die Sorte Alkohol, die im zu kochenden Gericht später sowieso verwendet wird. Zum Karamellisieren streut man die gewünschte Menge Zucker in den Topf und gießt anschließend die gewünschte Menge Alkohol zu. Der Alkohol fängt nun an zu köcheln, wobei die Flüssigkeit natürlich immer mehr zusammendampft. Wenn die Flüssigkeit fast vollständig eingedickt ist, steigt die Temperatur sanft bis zu dem Punkt, an dem der Zucker karamellisiert und schön braun und zäh wird. Ist der gewünschte Karamellisierungsgrad erreicht, wird entweder mit dem normalen Rezept fortgefahren oder der Topf zum Abkühlen von der Flamme genommen und anschließend ausgeschleckt.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Samstag, 8. März 2014
Jollof-Reis

Jollofreis ist ein Gericht, dass in Westafrika weit verbreitet ist und mit praktisch allem verfügbarem Fleisch zubereitet werden kann oder auch ganz ohne Fleisch oder mit bereits gekochten Fleischresten. Man nehme pro Person:

  • 125 g Lamm- oder Hähnchenfleisch (optional)
  • 1 kleine Zwiebel, gehackt
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 Tomate, gepellt und gehackt
  • 1 Chili, gehackt
  • 1 kleine gewürfelte Paprikaschote (optional)
  • ½ Tasse Reis
  • 200 ml Brühe
  • etwas getrockneter Thymian

Das Fleisch wird in hitzebeständigem Pflanzenöl scharf angebraten und anschließend bei verringerter Hitze zuende gegart. Es wird aus der Pfanne genommen und warmgestellt.

Zwiebeln und Knobi werden im selben Öl angebraten. Dann werden die Tomaten und die Chili zugefügt und sanft geschmort, bis die Tomaten zerfallen. Dann wird die Brühe zugegossen und aufgekocht. Reis und ggf. Paprika werden zugefügt und nochmals aufgekocht. Wenn gewünscht, wird etwas Thymian drübergekrümelt. Nun wird der Reis auf ganz niedrige Stufe gedreht und zugedeckt 25 Minuten lang gegart (ohne zwischendurch den Deckel zu lüften!).

Wenn der Reis fertig ist, wird noch ein wenig abgeschmeckt und das Fleisch wieder zugefügt, um aufgewärmt zu werden. Wenn man langsam garende Fleischstückchen hat, kann man die Reihenfolge auch abändern und das Fleisch nach den Zwiebeln anschwitzen und für den ganzen Kochprozess im Topf lassen.

Als Abwandlung bietet es sich an, bereits gekochtes Fleisch zu verwerten. Dieses wird zusammen mit dem Reis in den Topf gegeben. Dies kann man auch so machen, dass man ein Suppenhuhn auskocht und das Fleisch und Teile der Brühe für den Jollof-Reis verwendet.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Freitag, 7. Februar 2014
Pan Haggerty

Pan Haggerty stammt aus Nordengland und ist eines von diesen einfachen, aber sehr leckeren britischen Kartoffelgerichten (man frage mich bitte nicht, was Haggerty heißt). Man nehme für zwei Personen:

  • 500 g Kartoffeln, auf der Reibe in feine Scheiben gescheibt
  • 250 g Zwiebeln, einmal halbiert und dann in schmale halbe Ringe geschnitten
  • 125 g Cheddar, gerieben oder fein gewürfelt
  • Butter
  • Salz und Pfeffer
  • eine ofenfeste Pfanne mit möglichst dickem Boden

Die Butter wird auf dem Herd in der Pfanne erhitzt. Wenn die Butter Blasen schlägt und die Pfanne generell schön heiß ist, wird die Pfanne vom Herd genommen, um die Zutaten in der Reihenfolge Kartoffeln, Zwiebeln und Käse einzuschichten. Je nachdem, wieviele Kartoffeln man benötigt, um den Pfannenboden vollständig zu bedecken, schichtet man die Zutaten zwei oder drei Mal übereinander: Braucht man wenige Kartoffeln, macht man das Pan Haggerty dreistöckig, benötigt man mehr, wird es zweistöckig. Zwischen den Stockwerken wird kräftig gesalzen und gepfeffert. Wenn man mit dem Schichten fertig ist, kommt die Pfanne wieder auf den Herd. Sobald man es brutzeln hört, dreht man die Flamme auf eine niedrige Stufe und packt den Deckel drauf. Umgerührt wird während der ganzen Prozedur kein einziges Mal. Nach einer halben Stunde (oder wann auch immer die Kartoffeln durch sind) kommt die Pfanne samt Inhalt in die auf höchste Temperatur vorgeheizte Röhre und wird gebacken, bis die Oberseite schön braun ist. Servieren kann man Pan Haggerty prinzipiell direkt aus der Pfanne, oder man hebt es vorsichtig heraus.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Montag, 27. Januar 2014
Spanischer Reis

Spanischer Reis hat mit Spanien nichts weiter zu tun, aber er heißt eben so. Da der Reis in verdünnter Passata gequollen wird, nimmt er einen ganz exquisiten Tomatengeschmack an. Als Beilage für zwei Portionen nehme man:

  • ½ kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 kleine Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 1 Prise oregano
  • ⅓ Tasse passierte Tomaten
  • ½ Tasse Reis, gründlich gewaschen
  • 200 ml Hühnerbrühe

Zwiebel und Knoblauch werden in etwas Fett nach Wahl glasig angebraten. Dann wird der Reis (ggf. unter Zugabe von etwas weiterem Fett) dazugegeben und sanft gebräunt. Die Brühe und die passierten Tomaten werden zugegossen und aufgekocht, außerdem wird die Prise Oregano über den Reis gegeben. Die Flamme wird nun auf die niedrigste Stufe gedreht und der Topf wird zugedeckt. Der Reis gart jetzt für 25 Minuten. Währenddessen darf man den Deckel nicht lüften, da der Reis sonst hart wird.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Paprikas

Paprikas (gesprochen: Paprikasch) ist ein Gericht, das mit Pörkelt eng verwandt ist, was wiederum dem entspricht, was man im Deutschen Gulasch nennt (während das ungarische Gulyás am ehesten mit Gulaschsuppe zu übersetzen wäre). Der Unterschied zwischen Paprikas und Pörkelt/Gulasch ist, dass im Paprikas weniger Paprika verwendet wird und außerdem saure Sahne zum Verfeinern genommen wird. Normalerweise sind Tomaten oder Gemüsepaprika das Grünzeug der Wahl für Paprikas, Pilze machen sich aber ebenso gut. Für ein Mahl für 4 Personen nehme man:

  • 800 g Fleisch zum Schmoren, z.B. falsches Filet
  • 1 Zwiebel, grob gehackt
  • 300 g Champignons
  • 200 ml Rinderbrühe
  • 1 EL + 2 TL Paprika edelsüß oder (noch besser) Delikatesspaprika, nach Wunsch mit etwas Cayennepfeffer versetzt
  • etwas Rotwein
  • 200 g saure Sahne

Zwiebel und in grobe Würfel geschnittene Fleisch werden in etwas Fett angebraten. Bevor man etwas Wasser angießt, stäubt man 1 Esslöffel Paprika über das Fleisch und rührt gut durch, um das Pulver gleichmäßig zu verteilen. Das Fleisch wird gesalzen und schmort nun, bis es zart ist. Kurz bevor es soweit ist (oder am nächsten Tag, falls man das Fleisch zur Verwendung am folgenden Tag nach dem Schmoren im Kühlschrank aufbewahrt) werden die Pilze in etwas Öl scharf angebraten. Wenn sie schön braun sind, gibt man etwas Butter dazu und rührt zügig (!) 2 Teelöffel Paprika unter, bevor mit etwas Rotwein abgelöscht wird. Die Pilze werden nun in den Topf mit dem Fleisch überführt. Das Paprikas muss jetzt noch verfeinert werden: Die Brühe wird zugegossen (erfahrungsgemäß reicht das Wasser vom Schmoren nicht aus, um die nötigen Mengen Sauce zu produzieren) und die Sauce wird anschließend mit Mehlschwitze angedickt. Zum Schluss wird die saure Sahne untergerührt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Mittwoch, 22. Januar 2014
Egusi-Suppe

Egusi-Suppe ist eine ziemlich dicke westafrikanische Suppe mit hohem Grünzeuganteil. Der Name bezieht sich auf eine bestimmte Sorte Melonenkerne – als Ersatz muss man hierzulande Kürbiskerne nehmen (prinzipiell bietet TRS Melonenkerne an, ich weiß aber nicht, ob dies die richtige Sorte ist und selbst wenn findet man sie nur in recht wenigen Läden). Man nehme für zwei Portionen:

  • 250 g Fleisch nach Wahl
  • 4 EL Kürbiskerne, im Mixer geschreddert
  • 125 g Spinat oder ähnliches Blattgemüse
  • Palmöl oder anderes Pflanzenöl
  • 1 kleine Zwiebel, gehackt
  • 1 TL Tomatenmark
  • 200 ml Fleisch- oder Geflügelbrühe
  • 2 Chilischoten, gehackt
  • 2 Okraschoten, in Scheiben

Das Fleisch wird zusammen mit der Hälfte der Zwiebel in etwas Öl scharf angebraten und anschschließend herausgenommen. Im selben Öl wird der Rest der Zwiebel angebraten bis zur Glasigkeit. Dann wird das Tomatenmark zugefügt und angeschwitzt. Nun wird die Brühe zugegossen und die Kürbissaat wird gleichmäßig untergerührt. Das Fleisch wandert zum Durchgaren wieder in den Topf und außerdem werden Spinat, Chili und Okra zugefügt. Die Suppe wird jetzt gekocht, bis das Fleisch gar ist. Wenn die Flüssigkeit nicht ausreicht, dann muss man noch etwas Wasser zugießen, wenn dagegen zu viel Wasser im Topf ist, muss man es am Ende noch rauskochen. Die Konsistenz, die erreicht werden soll, ist ziemlich brockig – bis auf ein bisschen Flüssigkeit, die noch so rumschwappt, kann man die Suppe fast mit der Gabel essen. Zum Schluss wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Im Optimalfall wird die Supper allerdings erst am nächsten Tag gegessen. Typische Beilage ist Foufou, Reis oder Couscous gehen aber auch.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Böhmischer Punschkuchen

Wenn man einen einfachen Rührkuchen in einen böhmischen Punschkuchen umwandeln will, so geht das mit dem folgenden Rezept: 3 Esslöffel Rum werden mit 3 Esslöffeln Wasser und 100 g Zucker aufgekocht. Dann wird der Saft von einer Orange und einer halben Zitrone zugefügt und nochmal aufgekocht, bis die Flüssigkeit wieder einigermaßen klar ist. Der Rührkuchen wird parallel zur Arbeitsfläche in drei Teile geteilt, wobei der mittlere Teil im Punsch getränkt wird (es macht sich ggf. einfacher, den Mittelteil dafür in einzelne Stückchen zu teilen). Die Schnittflächen vom Oberteil und vom Unterteil werden mit etwas Erdbeermarmelade als Klebstoff bestrichen, bevor der Kuchen wieder zusammengefügt wird und mit einem Rum-Zuckerguss (angerührt mit Puderzucker in Zitronensaft und Rum im Verhältnis 1:1) übergossen wird.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Chön charfer Spinat

Spinat lässt sich nicht nur als Sahnesauce zubereiten, sondern auch in einer indisch angehauchten und vor allem beliebig scharfen Version. Hierfür wird ein wenig Zwiebel in Ghee angebraten, bis sie gerade so braun wird. Dann wird fein gescheibter Knoblauch zugefügt, der nicht ganz glasig gedünstet wird (es soll noch ein schöner frischer Knoblauchgeschmack erhalten bleiben). Nun gibt man Cayenne-Peffer hinzu – ¼ Teelöffel pro Person ist das absolute Minimum, mit ½ Teelöffel wird eher ein Schuh draus, aber eigentlich ist die Skala nach oben offen – rührt einmal durch und gibt sofort den Spinat mit anhaftender Wasch- oder Auftauflüssigkeit zu. Dann wird noch so viel Wasser angegossen, dass der Topfboden bedeckt ist. Außerdem muss man kräftig salzen. Wenn der Spinat dann fertig ist, wird noch mit etwas Salz, Pfeffer und Garam Masala abgeschmeckt.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Samstag, 18. Januar 2014
Hähnchen mit Chipotle-Marinade

Heute mal ein ganz einfaches Rezept, für das man allerdings die richtigen Zutaten braucht. Normalerweise bin ich kein großer Fan von Raucharomen, aber Chipotle verleiht schnödem Hühnerfleisch ein ganz exquisites Aroma. Man nehme:

  • Hühnerbrust oder Hähnchenschenkel
  • Chipotle in Adobo, einmal durch den Mixer gejagt1
  • je nach Geschmack bzw. nach Würzigkeit der Adobo-Sauce2:
    • Oregano
    • Knoblauchpulver

Die Hühnerbrust wird über Nacht im Kühlschrank im zerhäckselten Chipotle und seiner Sauce (ggf. nachgewürzt) mariniert. Die Sauce ist ziemlich dick, deshalb braucht man das Huhn darin nicht zu ertränken, sondern gründliches einpinseln reicht. Am nächsten Tag wird die Hühnerbrust für 45-60 Minuten im Ofen bei 180 °C auf dem Rost gebacken. Alternativ kann man das Fleisch sommers auch auf dem Grill garen.

  1. Eine von diesen kleinen Dosen reicht vermutlich eine für vier Hühnerbrüste. Den Rest kann man entweder für ein paar wenige Wochen im Kühlschrank aufbewahren oder man friert ihn portiönchenweise ein. []
  2. Ich hatte Chipotle in Adobo von La Morena, den ich gar nicht nachwürzen brauchte. []

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren